Die Rollsportabteilung von Rot-Weiß Lörrach hat am Samstag hat das Rollschuh-Musical „Jack und seine rollenden Hüter“ aufgeführt.
Anstatt Schneeflocken fielen Regentropfen am Nikolaustag. Ein guter Grund, sich von einer schönen Aufführung verzaubern zu lassen und der grauen Realität zu entfliehen. Diese fand in der Wintersbuckhalle statt, hieß „Jack und seine rollenden Hüter“ und war ein Rollschuh-Musical, das von der Rollsportabteilung Rot-Weiß Lörrach ins Leben inszeniert wurde. Alle Tribünenplätze waren besetzt.
Kinder sind ganz aufgeregt
Es herrschte ein aufgeregtes Treiben, die jungen Darsteller konnten es kaum erwarten, dass die Vorstellung endlich anfangen würde. Wie jedes Jahr war die große Fläche der Halle der Schauplatz der Vorführung. Die Kulissen waren entlang der Fensterfront und an beiden Seiten der Halle aufgebaut worden, so dass viel Platz für die rollschuhfahrenden Musicaldarsteller vorhanden war. Auch dieses Jahr waren die überwiegend selbst angefertigten Kostüme wieder ein Blickfang für die Zuschauer, mit viel Fantasie, Farben und Fleiß gestaltet, verwandelten sie die jungen und etwas älteren Darsteller in die Zahnfee, den Weihnachtsmann, den Weihnachtsmann, den Mann im Mond oder das Sandmännchen.
Rollschuhgerecht inszeniert
Dann gab es natürlich noch Jack Frost, die Hauptfigur des Musicals, der erst einmal noch gar nichts davon wusste, zum Hüter des Lichts berufen zu sein. Der böse Gegenspieler war Pitch, der schwarze Mann, der sich in die Träume der Kinder schleicht und diese in Alpträume verwandelt. Unterstützt wird Pitch von dunklen Drachenpferden, die durch die Lüfte reiten und ihm dabei helfen, gegen die Hüter des Lichts zu kämpfen.
Die Originalstory von „Die Hüter des Lichts“ wurde vom Verein rollschuhgerecht abgewandelt und hieß nun „Jack und und seine rollenden Hüter“. Nur der Mann im Mond wählt die Hüter des Licht aus, die zusammen dafür sorgen, dass die Kinder dieser Welt nicht ihren Glauben an das Gute und den Weihnachtsmann, den Osterhasen oder das Sandmännchen, die Zahnfee oder Peter Pan verlieren.
Der dunkle Pitch will genau das Gegenteil. Er will die die guten Träume der Kinder in Alpträume verwandeln und die ganze Welt in einen dunklen und angsterfüllten Ort verwandeln. Die Kinder können die Hüter allerdings nicht sehen, dies macht Jack traurig und einsam. Eines Tages entführen ihn zwei Yetis und bringen ihn zum Weihnachtsmann. Dort wird Jack vom Mann im Mond dazu auserwählt, ein Hüter des Lichts zu werden.
Jack kann dies nicht so ganz nachvollziehen, kann er sich doch nicht einmal an seine Vergangenheit erinnern, und mit besonderen Fähigkeiten ist er, seiner Meinung nach, auch nicht gesegnet. Der Weihnachtsmann aber widerspricht ihm und bedeutet ihm geheimnisvoll, noch etwas Geduld zu haben. Währenddessen wird der von Rentieren gezogene Schlitten des Weihnachtsmanns von Pitch und seinen Drachenpferden überfallen und der Kampf beginnt. Er schleicht sich in die Träume von immer mehr Kindern und anstatt dem Glauben an das Gute, herrscht immer mehr Angst auf der Welt. Doch noch beherrscht Pitch nicht die die Träume von allen Kindern.
Das Gute gewinnt
Der kleine Jamie ist eines davon, und um diesen versammeln sich die Hüter des Lichts. Als Jamie aufwacht kann er als erstes Kind alle Hüter sehen und seinen Freunden davon erzählen. Doch der Krieg zwischen Pitch und den Hütern geht weiter. Immer mehr Lichter verlöschen auf der Erde. Schließlich stehen sich Pitch und Jack Frost gegenüber. Nach einem langen und harten Kampf zerbricht Pitch den Zauberstab von Jack und dieser wird ohnmächtig. Allerdings hat Pitch aus Versehen die Erinnerungskapsel von Jack verloren. Jack findet diese und damit auch seine Erinnerungen und kann auch den Stab wieder reparieren. Jamie und seine Freunde finden ihren Glauben an das Gute wieder, und die Hüter finden dadurch zu ihrer alten Stärke zurück. Gemeinsam stellen sie sich Pitch entgegen, und dieser hat gegen so viel positive Energie keine Chance und wird von den eigenen Drachenpferden in das Reich der Alpträume gezogen. Jack wird daraufhin zum Hüter des Lichts ernannt.
Kräftiger Applaus
Damit ging ein rasantes und abwechslungsreiches Musical zu Ende, das wieder einmal mit viel Aufwand und mitreißender Musik von der Rollsportabteilung und allen Mitwirkenden in Szene gesetzt worden war. Der begeisterte Applaus der Zuschauer war der verdiente Lohn für die Darsteller, Organisatoren und allen anderen Helfer.