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Rohrdorf Neue Laubbäume für den Staatswald

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Die Monate März und April sind der optimale Zeitpunkt für die Pflanzung von Waldbäumen. So wurden in der ersten Aprilwoche mehrere Hundert Buchen und Spitzahorne bei Rohrdorf im Staatswald des Forst BW-Forstbezirks Nordschwarzwald in den Boden gebracht.

Rohrdorf. Normalerweise führen diese Arbeit die bei Forst BW beschäftigen Forstwirte aus. Im Falle der Bepflanzung einer von Sturm und Borkenkäfer geschädigten Freifläche im Distrikt Brand in Rohrdorf übernehmen dies nun die Mitarbeiter des Waldschulheimes Burg Hornberg.

Kurzfristig storniert

"Alle Schulklassen haben ihre Aufenthalte aufgrund der aktuellen Corona-Virus-Situation bei uns kurzfristig storniert", erläutert Robin Klenk, der Leiter des Waldschulheims. "Daher mussten wir uns um alternative Beschäftigungsmöglichkeiten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Waldschulheimes umsehen. Wir sind froh, dass wir den Forstbezirk Nordschwarzwald hier tatkräftig unterstützen können", heißt es weiter.

Normalerweise betreut und versorgt das Personal des Waldschulheims Burg Hornberg die Schulklassen, die in mehrtägigen Aufenthalten das waldpädagogische Bildungsangebot von Forst BW wahrnehmen und bei praktischer Waldarbeit die Zusammenhänge im Wald kennenlernen. Pro Jahr sind dort rund 1800 Schüler untergebracht. Vor allem für das Hauswirtschaftspersonal einschließlich der beiden Auszubildenden der Hauswirtschaft, welche sich um den Internatsbetrieb einschließlich der Vollverpflegung kümmern, ist die Pflanzung ein neues und ungewohntes Tätigkeitsfeld. Die Pflanzaktion wird sicherlich nicht die letzte Tätigkeit des Waldschulheimes in diesem Frühjahr sein. Christof Grüntjens, Leiter des Forstbezirkes Nordschwarzwald zeigt sich erfreut, über das große Engagement des Waldschulheim-Teams im Rahmen der Pflanzaktion in Rohrdorf.

Angeleitet wurde die Pflanzaktion von Florian Leisler, Leiter des Forstreviers Nagoldtal. Unterstützt wurde er von Forstwirtschaftsmeister Bernd Gutekunst, der normalerweise die waldpädagogischen Arbeitseinsätze der Schulklassen betreut. Er sorgte dafür, dass die Mitarbeiter des Waldschulheims die Pflanzung sachgerecht durchführten und die empfindlichen Pflänzchen sorgfältig behandelten und in den Boden brachten.

Sorgfältige Prüfung

"Welche Baumarten bei uns ausgewählt werden, prüfen wir sorgfältig", erklärt Johannes Fünfgeld, stellvertretender Forstbezirksleiter. "Je nach Boden und Lage des Waldgebietes passen unterschiedliche Baumarten. Das Augenmerk legen wir auf heimische Bäume oder Baumarten, die sich bei uns schon lange bewährt haben."

Dabei helfen die wissenschaftlichen Grundlagen der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg. Die Klimaexperten und Forstwissenschaftler haben dort online aufrufbare Klima- Prognosekarten für Wälder in ganz Baden-Württemberg entwickelt. So können Forstleute sich bei der Wahl der Baumart mit einem "Klick" in einem Zukunftsszenario orientieren.

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