Die Markgrafenstraße verwandelte sich in einen fließenden Bach. Foto: Marielene Rombach

Einen großen Rohrbruch gab es in Grenzach zur Hauptverkehrszeit auf der Bundesstraße.

Fließenden Verkehr wünschen sich die Grenzacher Bürger des Öfteren gerne. Vor allem samstags staut es sich gerne, wenn die Einkaufstouristen in die Doppelgemeinde ein- und ausfahren. Vergangenen Samstag floss allerdings am späten Vormittag weniger der Verkehr, sondern das Wasser auf der Bundesstraße durch den Ortsteil.

 

Vor dem Gasthaus zum Ziel in der Markgrafenstraße quollen Wasser und Erdreich vor dem Gehweg hervor.

Feuerwehr sperrt Kreuzung

Die gegen 11.30 Uhr alarmierte Feuerwehr sperrte den Kreuzungsbereich und kurz darauf die Wasserleitung im betroffenen Abschnitt ab. Der Gehweg und ein Teil der Markgrafenstraße wurden mittels Schrankenzäunen gesichert, da ein fast ein Meter langes Loch entstanden war.

Trotz kurzzeitiger Behinderungen blieb das große Verkehrschaos nach dem Wasserrohrbruch auf der Markgrafenstraße glücklicher Weise aus. Foto: Rolf Rombach

Knapp eine Stunde später wurde die Einsatzstelle dem Werkhof und im Anschluss dem Wasserversorger Naturenergie übergeben.

Bagger rückt an

Um 15.30 Uhr legte der Bagger des Notdienstes die Schadstelle frei: Knapp einen Meter vor dem Gehweg war die unter der Fahrbahn verlaufende Hauptleitung Handteller groß beschädigt, was den enormen Ausfluss des Trinkwassers erklärte. Die rund 30 Zentimeter hohe Fontäne sorgte für eine deutliche Unterspülung der Straße sowie Schlammablagerungen in bis zu 100 Meter Entfernung.

Wasserversorgung über parallele Leitungen

Autofahrer wichen über die parallel verlaufende Güterstraße aus. Größere Einschränkungen für die Anwohner gab es nicht, da parallel verlaufende Leitungen weiterhin in Betrieb bleiben konnten.