Eindrücke von der Rock-nacht in Vollmaringen. Foto: Thomas Fritsch

Erneut heizte „No Way“ bei „Rock uff d’r Lachawies“ den Besuchern des Vollmaringer Frühlingsfests ein.

„Es war noch nie besser als heute“, war sich der Vollmaringer Jens sicher. Mit einer geballten Ladung Rockmusik starteten die Besucher des Vollmaringer Frühlingsfests in die Nacht zum 1. Mai. Auf die Lachawies luden die Vollmaringer Musikanten am Festabend mit den Bands „AlleHackbar“ aus Besenfeld und „No Way“ ein.

 

Matthias Finkbeiner, Vorsitzender der Vollmaringer Musikanten, war mal wieder begeistert, dass neben den Vereinsmitgliedern und den Vollmaringern auch Helfer aus anderen Flecka mit aufbauten.

Weil bereits die Wochen zuvor das Wetter mitmachte, wurde die Lachawies ihrem Namen nicht gerecht. Zum Schwitzen kamen die Besucher am Donnerstagabend trotzdem, denn erstmals im Vollmaringer Riesenzelt führte die Band „AlleHackbar“ aus Besenfeld ihre eigenen Songs auf – sogar aus dem im März veröffentlichten Album „Inhale the Truth“.

In den vergangenen 14 Jahren sind Pille am Bass, Harry an der Gitarre und Jan am Schlagzeug neben ihrer eigenen Musik durch ihre Pyro- und Kettensägensolos bekannt geworden.

Band sagt natürlich nicht nein

„Als überregional aktive Band sagt man zu einem Event natürlich nicht nein“, freute sich Pille auf den Bühnen-Opener des viertägigen Festes. „Die waren eine Mischung aus Rock und schon eher so in Richtung Heavy Metal“, betonten die Vollmaringer Musikanten am Einlass und beziehen sich auf die Heavy-Rock’n’Roll-Band.

Matthias Finkbeiner freute sich vor allem, dass die Band aus dem Nachbarlandkreis neue Besucher ins Zelt gebracht hatte. „Ich glaube, die weitgereisteste Person kommt aus dem Saarland“, betont der Vollmaringer, dass der Fan extra wegen „No Way“ das Frühlingsfest besucht.

Aufmerksam wurden einige Besucher über die Social-Media-Videos, denn diese erhielten über 550.000 Aufrufe. „Mich haben heute schon einige an der Bar gefragt, wo mein Rührer ist“, verweist Finkbeiner auf das Video, in dem er ein Bier mit einem Rührer zum Schäumen bringt.

Schon zu „Woodpecker“-Zeiten zu Besuch

Neben der Kreativität der Ehrenamtlichen gefielen einigen Besuchern wie „Jesus“ aus Ergenzingen vor allem die bekannten Rocker, die schon aus den „Woodpecker“-Zeiten das Fest besucht hatten. „Es ist so schön, wenn man Leute nach 20 Jahren mal wieder sieht und gleich ins Gespräch kommt“, beschreibt der Ergenzinger und fügt hinzu: „Das ist einfach die beste Musik hier.“

Lieder wie „Paradies City“, aber auch Klassiker von Bon Jovi, ACDC und viele mehr führte die Hard-Rock-Cover-Band „No Way“ auf. Die Musiker rund um Sängerin Louise boten nicht nur einen breiten Mix, sondern überzeugten auch mit ihrer ausgefallenen Show.

Totenkopf-Masken wurden ebenso getragen, wie Fahnen geschwenkt. „Es ist einfach unbeschreiblich schön hier“, freute sich Jens aus Vollmaringen. Er besuche jedes Jahr das Fest, aber dieses Mal sei die Stimmung besonders gut.

Positive Rückmeldungen

Auch die Rohrdorfer rund um Bernd und Paresi waren extra nach Vollmaringen gekommen. „Ich war 20 Jahre nicht da, aber hier ist es einfach super, hier hat sich nicht viel verändert“, erklärte Bernd, dass er im kommenden Jahr wieder zum Rockabend kommen wolle.

Über genau solche Rückmeldungen zeigte sich Organisator Matthias Finkbeiner mehr als dankbar, werde damit das Engagement eines ganzen Ortes gewürdigt, der alleine noch so ein großes viertägiges Fest seit Jahrzehnten stemmt.

Am Samstag geht es abends mit der Party auf der Lachawies und der Band „ob8blech“ weiter. Am Sonntag folgt der Familientag mit verschiedenen Kapellen sowie Rummel und Rahmenprogramm.