Stahltreppen am Gebäude als zweiter Fluchtweg für den Brandschutz an der Robert-Gerwig-Schule werden installiert. Auch in Gebäudeinneren sind Sofortmaßnahmen nötig. Foto: Markus Reutter

Große Investitionen sind 2026 an der Robert-Gerwig-Schule in St. Georgen geplant – unter anderem in den Brandschutz. Bei einigen Maßnahmen ist jedoch nicht so viel Zeit.

Es besteht Handlungsbedarf beim Brandschutz der Robert-Gerwig-Schule. Einige Brandschutzmaßnahmen muss die Stadt sofort umsetzen, „um einen Schulbetrieb weiter zu ermöglichen“, wie es in der Sitzungsvorlage für den Gemeinderat heißt – noch bevor 2026 eine umfassende Sanierung der Schule für mehrere Millionen Euro ansteht.

 

Bis Jahresende mussten die Arbeiten vergeben werden – das hakte der Gemeinderat nun in seiner letzten Sitzung des Jahres am Mittwochabend ab. Für gut 116 000 Euro übernimmt das Unternehmen Hewe Glas- und Metallbau aus Lahr die Arbeiten.

Dabei geht es vor allem um „zahlreiche neue Brandschutztüren und Elemente, die neu eingebaut oder mit Obertürschließern nachgerüstet werden müssen“, wie es in der Sitzungsvorlage heißt. Größter Punkt ist die Abtrennung des Treppenhauses, schilderte Alexander Tröndle, Leiter des städtischen Bauamts, in der Sitzung.

120 000 Euro hatte man in einer Kostenschätzung vom November für die Arbeiten angesetzt. Das Angebot, das nun zum Zug kommt, liegt leicht darunter – es ist etwa drei Prozent niedriger als die Kostenschätzung, heißt es in der Sitzungsvorlage. Fünf Unternehmen hatten ein Angebot abgegeben – über den starken Wettbewerb freute sich Tröndle genauso wie die Räte.

Umsetzung vor allem in Ferien geplant

Umgesetzt werden soll der Hauptteil der Arbeiten voraussichtlich außerhalb des Schulbetriebs in den Fastnachtsferien, erklärte Tröndle. Wobei nicht ausgeschlossen sei, dass einige Arbeiten auch während der Unterrichtszeiten erledigt werden müssten.