26 Gruppen bildeten den Kinderumzug des Ringtreffens des Närrischen Freundschaftsrings Neckar-Gäu in Empfingen.
Für die Kinder bot das Ringtreffen des Närrischen Freundschaftrings Neckar-Gäu einen eigenen Höhepunkt. Zu dem Fest gehörte als Anlass auch das 75-jährigen Bestehen der Kulturgemeinschaft Empfingen.
So eroberten am vergangenen Samstag die kleinsten Narren die Straßen der Gemeinde. Die Gassen des Orts verwandelten sich in ein buntes Meer aus Masken, Kostümen und lautstarken „Narri-Narro“-Rufen.
Angeführt von der gastgebenden Kulturgemeinschaft Empfingen und der Lombakapell, setzte sich ein beeindruckender Lindwurm aus insgesamt 26 Gruppen in Bewegung. Dass die Fasnet in der Region tief verwurzelt ist, bewies die hochkarätige Gästeliste. Von den „Keaschmeckern“ aus Betra über die „Schmorra“ aus Ahldorf bis hin zu den „Schneckengrabern“ aus Dettingen waren Narrenzünfte aus der Region vertreten.
Besonders stark vertreten war beim Kinderumzug natürlich der närrische Nachwuchs, der im traditionellen Häs seiner Zünfte stolz durch die Straßen marschierte. Auch war es laut Veranstalter nur den Kindern und Jugendlichen der Zünfte vorbehalten, sich mit Maske im Umzug zu präsentieren. So blitzten hinter den großen Masken der Zünfte wie beispielsweise der Narrenzunft Horb oder der Wurmlinger Knöpfle immer wieder strahlende Kinderaugen hervor.
Große Vorfreude
Für einige der kleinen Narren war es der erste große Auftritt der Saison. Entsprechend groß war die Vorfreude, die sich in fliegenden Bonbons und Konfettiregen entlud.
Auch Zünfte mit langer Geschichte – wie der Narrenverein Bettschoner Weitingen (1930) oder die Narrenzunft Ergenzingen (1958) – stellten unter Beweis, dass sie sich um ihren Fortbestand keine Sorgen machen müssen.
Den Abschluss des bunten Treibens bildeten die Gruppen und Zünfte aus Altheim, Bierlingen, Eutingen und schließlich Ergenzingen, die den Umzug gebührend abrundeten.
Entlang der Umzugsstrecke säumten zahlreiche Zuschauer die Straßen, um den närrischen Nachwuchs anzufeuern. Diese Stimmung hielt sich bis zuletzt auch dank der musikalischen Unterstützung der verschiedenen Guggenmusiken, die den Umzug gelungen mit ihren Darbietungen umrahmten.