Die „alte Hex“, eine Empfinger Traditionsgestalt, war am Sonntag wohl die Fasnetskönigin schlechthin. Foto: Jürgen Baiker

Rund 5000 Besucher sahen sich den großen Umzug des Ringtreffens des Närrischen Freundschaftsrings Neckar-Gäu an.

Empfingen ist ein närrischer Flecken, und die Brauchtumsfasnet passt einfach wunderbar ins Dorf: Das haben sich bestimmt Tausende von Zuschauern und närrischen Besuchern am Sonntag beim großen Umzug des Ringtreffens gedacht.

 

Der Umzug zeigte: Die im Ring aktiven Zünfte sind allesamt mit Herz und Seele dabei. Denn das Aufgebot an Narren am Sonntagnachmittag hätte kaum größer sein können.

„Nei da Flegga“, so hieß bisher das Motto beim närrischen Umzug am Fasnetsonntag. Dieses Jahr beim großen Umzug des Ringtreffens des Närrischen Freundschaftsringes Neckar-Gäu in Empfingen heißt es „Road to Ringtreffen“.

Doppelte Festfreude

Für diesen großen Umzug haben sich 33 Narrenzünfte und Narrenvereine angesagt. Los geht es in der Wehrsteiner Straße/Lehmgrube, wo die Umzugsaufstellung war. Dann ging es durch die Horber Straße, Haigerlocher Straße zur Tälesee-Halle und zum Festzelt.

Im Grußwort von Bürgermeister Ferdinand Truffner in der „Feschdzeidong“ war zu lesen: „2026 diarfa mir ned nur s‘ Ringtreffa vom Närrischa Freundschaftsring Neckar-Gäu ausrichta, sondern auch 75 Johr Narrenzunfd Empfingen feira – des wird a Feschd ond darauf könna mir stolz sei.“

Nun also der Höhepunkt des Festwochenendes mit einem Ring-Umzug, galt es doch auch an diesem Tag 75 Jahre Kulturgemeinschaft Empfingen (Narrenzunft) und Ringtreffen zu feiern.

Alle Zünfte sind da

Über 5000 Besucher, so die Schätzung, standen schon ab 13 Uhr links und rechts der Straßen. Ein Durchkommen war kaum mehr möglich. Die Ringgemeinschaft, von den Vertretern des Rings als echte Familie tituliert, hatte an närrischen Maskenträgern und Hästrägern wirklich aufgeboten was ging. Alle beteiligten Narrenzünfte und Narrenvereine, 33 an der Zahl, haben alle ihre Hästräger und Musikkapellen mitgebracht, so dass sich der närrische Lindwurm über zwei Stunden durch den Flegga schlängelte.

Immer wieder gab es auch viel Lob für den Vorstand der Kulturgemeinschaft Patrick Kolb, Fabian Walter, Timo Gfröreer und Dennis Drewing, die das ganze Jubiläum meisterhaft organisiert haben.