Die jüngste Auflage der Vesperkirche in Freudenstadt verzeichnete einen Rekordbesuch. Foto: Monika Schwarz

Zur Vesperkirche im Ringhof hat unser Leser Ulrich Giesekus aus Freudenstadt folgende Meinung.

Als regelmäßiger Besucher und Unterstützer freue ich mich sehr darüber, dass in diesem Jahr der Ringhof für eine Woche zur guten Stube von Freudenstadt wurde.

 

Viele Menschen, quer durch alle sozialen Schichten, konnten im Wohlfühlambiente gemeinsam essen und einander begegnen. Die Leistung des Mitarbeiterteams und der Erlacher Höhe mit insgesamt über 2000 Essen ist ein echter Kraftakt.

Zusätzlich steht noch viel ungesehenes Engagement dahinter: Neben den Kirchen, die Räume zur Verfügung stellen, sind es zum Beispiel lokale Unternehmen wie die Volksbank oder die Schmalz GmbH, die jeweils einen Tag ihre Auszubildenden als Helfer einsetzen ließen. Auch die rund 160 Kuchenspenden aus privaten Küchen zeigen, auf wie vielen Schultern eine solche Aktion am Ende ruht.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse mancher Besucher lassen einen Restaurantbesuch sicher nicht zu, so dass „Hinsetzen und bedient werden“ nur in diesem Rahmen geht. Knapper gewordene Kassen zeigen sich auch in der zunehmenden Zahl der Besucher.

Dass die Vesperkirche aber trotzdem keine „Armenspeisung“ ist, sondern ein Fest für alle, stützt unter anderem auch den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Und den brauchen wir dringend. Also: ein herzliches Dankeschön an alle, die das im Vorder- und Hintergrund durch praktische Hilfe sowie durch Geld- und Sachspenden ermöglicht haben.

Ulrich Giesekus, Freudenstadt

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