Annika Wendle (rechts) aus Altenheim holte sich bei der Ringer-Europameisterschaft die Bronzemedaille. Foto: Eugene Hoshiko/AP/dpa

Die Altenheimer Ringerin Annika Wendle hat bei der Europameisterschaft der Ringerinnen in Albanien die Bronzemedaille gewonnen.

Die Aufgabe im Kampf um den dritten Platz hätte kaum größer sein können. Denn mit der Polin Roksana Zasina stand die Altenheimerin der an Nummer zwei gesetzten Ringerin bei der Europameisterschaft gegenüber. Davon unbeeindruckt gewann Wendle jedoch mit einem Schultersieg den Kampf und damit die Bronzemedaille.

 

In der Weltrangliste belegt Zasina derzeit den achten Platz, Wendle liegt auf Rang 36. Das dürfte jedoch auch daran liegen, dass die Ringerin des ASV Altenheim erst im vergangenen Jahr ihr Comeback nach einer langen Verletzungspause feierte.

Zur Erinnerung: Bei Olympia 2024 in Paris stand Wendle im Kampf um Bronze – verletzte sich jedoch schwer und wurde am Ende Fünfte. Die Bilder ihres Abgangs gingen anschließend um die Welt.

Im Viertelfinale klar verloren

Fast zwei Jahre danach ist Wendle jedoch wieder fit. Bei der EM in Tirana (Albanien) ging sie in der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm an den Start. Nachdem sie in der Qualifikationsrunde knapp weiterkam, musste sich sich im Viertelfinale deutlich der an drei gesetzt Maria Prevolaraki aus Griechenland geschlagen geben.

Im Kampf um Platz drei legt Wendle die Gegnerin auf die Schulter

Am Freitagabend ging es nun um die Bronzemedaille bei der EM. Wendle lag zwar nach technischen Punkten zurück, brachte ihre Gegnerin jedoch auf die Schulter und feierte so den Sieg, der den Gewinn der Bronzemedaille bedeutet.