Ringer-Regionalligist WKG Weitenau-Wieslet peilt die Revanche gegen die RG Lahr an.
STEINEN-WEITENAU. Vier Siege in Serie weist die WKG Weitenau-Wieslet derzeit auf. Damit kämpfte sich das Team um die Trainer Adrian Recorean und David Muller vom vorletzten auf den sechsten Tabellenrang der Regionalliga Baden-Württemberg. Diesen gilt es nun am Samstag in der Mehrzweckhalle Tegernau zu verteidigen.
Der direkte Gegner RG Lahr überraschte zum Rückrundenstart mit einem 20:15-Sieg gegen den Herbstmeister KSV Hofstetten und scheiterte tags darauf mit 14:15 nur hauchdünn am neuen Tabellenführer SG Weilimdorf.
Die Ortenauer mussten dabei zunächst mit einer dicken Hypothek ins Rennen gehen. Schwergewichtler Chima Chuba führte zunächst, ehe er beim Stand von 4:4 auf die Schultern ging. Einzig Calvin Keil (98 kg, Greco) kam im ersten Abschnitt mit einem 6:0-Erfolg zu Punkten. Als nach der Pause der Ex-Hausen-Zeller Thomas Gebhardt (86 kg, Freistil) mit 1:17 unterlag, sah es beim Stand von 2:15 schlecht aus. Doch die RG Lahr kämpfte sich zurück und gewann die weiteren vier Duelle. Allerdings sorgten das 4:1 von Ivan Guidea (71 kg, Freistil) und das 5:2 von Naim Bolaky-Meite (80 kg Greco) für die vorzeitige Niederlage, obwohl die weiteren beiden Kämpfe acht Punkte brachten.
Aus WKG-Sicht sollte der nächste Sieg möglich sein, ist die RG Lahr in dieser Saison bisher auswärts ohne Sieg. Lediglich durch das 13:13 in Musberg gab es einen Punkt. Den Vorkampf gewann Lahr mit 16:10, die WKG kam auf vier Einzelsiege. Allerdings war damals Punktegarant Gaspard Cheynoux (57 kg Freistil) wegen einer Hautauffälligkeit zum Zuschauen verdammt. So kam die RG Lahr in der Hinrunde kampflos zu vier wichtigen Punkten, wie die Endabrechnung zeigte.
Doch mit dem Stilartenwechsel mischen sich die Karten neu. Es gibt bei beiden Teams mehrere Verschiebungen, die zum Teil in entgegengesetzter Richtung verlaufen, was viele neue Begegnungen und entsprechend Spannung bringen wird.
In Lahr setzte sich Simon Dürr im 71er-Limit mit 7:5 knapp gegen Mike Köln durch. In der Rückrunde tritt Dürr nun bis 66 Kilogramm an, während Köln im Weltergewicht bis 75 Kilogramm den Greco-Kampf bestreitet. Hier hätte Daniel Baier auf WKG-Seite einen gewissen körperlichen Vorteil, den es zu nutzen gilt. Diesen Bonus hat auf Lahrer Seite dann Thomas Gebhardt (86 kg Freistil) gegenüber den vorgesehenen WKG-Ringern Dennis Kronenberger oder Stephan Brunner.