Gegen Spitzenreiter SG Weilimdorf gab es im Vorkampf eine klare 6:30-Niederlage. Das soll nun besser werden.
Eine saubere Weste weist die WKG Weitenau-Wieslet bisher in der Rückrunde der Regionalliga Baden-Württemberg auf. Selbst bei Herbstmeister KSV Hofstetten blieb die Truppe um Adrian Recorean und David Muller erfolgreich. Doch reicht dieser Schwung auch gegen die SG Weilimdorf? Am Samstag tritt der Tabellenführer in der Mehrzweckhalle Tegernau an.
Das Team aus dem Stuttgarter Stadtteil kam 2023 schon Anfang Dezember zum Meistertitel, verzichtete dann aber auf den Bundesliga-Aufstieg. Derzeit sieht es noch nicht nach einer frühen Entscheidung aus. Einen Punkt hinter der SG Weilimdorf lauern die Nachbarn des KSV Musberg, einem Ortsteil von Leinfelden-Echterdingen, sowie mit zwei Punkten Rückstand der KSV Hofstetten. Im direkten Vergleich hat sich Musberg gegen die SG einen Vorteil verschafft.
Doch sollte in der kommenden Woche der KSV Hofstetten die Musberger besiegen, könnte es am letzten Kampftag in Weilimdorf zum direkten Titelkampf zwischen den Kinzigtälern und den Stuttgartern kommen, wenn keiner mehr stolpert.
Die WKG Weitenau-Wieslet wird damit weniger zu tun haben und kann nun nach den siegreichen Wochen ein wenig in der Tabellenmitte durchschnaufen. Durch den Stilartenwechsel stehen die Kleinwiesentäler inzwischen besser da. Beim Vorkampf musste die WKG sogar drei Ersatzringer einsetzen, um nicht bereits an der Waage zu verlieren.
Ohne Stammkräfte Jonas Dürr, Dennis Kronenberger und Stephan Brunner war das Team auf verlorenem Posten. Einzig die beiden Legionäre sorgten für Punkte: Gaspard Cheynoux (57 Kilogramm Freistil) benötigte dabei lediglich 86 Sekunden für seinen Überlegenheitssieg. Vitali Bunici (aufgerückt auf 75 Kilogramm Freistil) kam trotz körperlicher Nachteile auf einen 6:3-Erfolg.
Nun wird Trainer Adrian Recorean (130 Kilogramm Freistil) die Herausforderung mit einem kräftigen Gewichtsdefizit haben, bringt SGW-Schwergewichtler Maximilian Hubl immerhin 120 Kilogramm auf die Waage. Greco-Spezialist Simon Dürr, der im Vorkampf bis 71 Kilogramm wegen eines Aushebers aus der Bodenlage knapp mit 6:9 unterlag, kann nun im 66er-Limit sich bei Gegner Felix Bohn revanchieren. Zurück im Regionalliga-Team kann Benny Vogt (98 Kilogramm Greco) vielleicht sogar das Zünglein an der Waage, respektive auf der Matte sein.
Die WKG Weitenau-Wieslet II kann sich in der Landesliga Südbaden nun auch offiziell über zwei Punkte freuen. Zwar unterlag die Truppe am Samstag mit 12:17 auf der Matte gegen den KSV Wollmatingen.
Doch trat dieser nur mir acht startberechtigten Ringern an. An diesem Wochenende tritt die WKG-Reserve zuhause im Vorkampf gegen den KSV Vöhrenbach an, gegen den es in der Vorrunde eine 12:20-Niederlage gab.