Jonas Dürr (mit Stirnband) und die WKG wollen zupacken und den Klassenerhalt besiegeln. Foto: Rolf Rombach

Mit einem Sieg gegen Schuttertal kann die WKG Weitenau-Wieslet eventuell schon die Klasse sichern.

Noch zwei Kampftage stehen in dieser Ringersaison für die Mannschaften an.

 

Für die WKG Weitenau-Wieslet sind nun drei Variationen für den Ausgang möglich. Der direkte Klassenerhalt wäre die einfachste Rechnung: Mit einem Heimsieg am morgigen Samstag gegen den RSV Schuttertal (9.) und einem gleichzeitigen Erfolg der KG Dewangen-Fachsenfeld (6.) gegen die RG Lahr (8.) hätten die Kleinwiesentäler mindestens den siebten Rang sicher und könnten zum Abschlusskampf auf der Ostalb mit der KG sogar noch durch ein Remis oder einen Sieg die Plätze tauschen. Bei einer Niederlage der WKG würde sich der sichere Klassenerhalt mindestens auf die Folgewoche verschieben. Denn die RG Lahr, die am letzten Kampftag gegen Schlusslicht ASV Ladenburg antritt, wäre bei Punktgleichheit durch den direkten Vergleich gegen die WKG vorne. Und sollten die Konstellationen komplett gegen Weitenau-Wieslet laufen und diese Platz acht zum Saisonende belegen, würde erst mit der Meldefrist zur Regionalliga am 31. Januar klar sein, ob der Regionalliga-Achte ebenfalls absteigen muss.

Doch nun geht es zuhause erstmal gegen den RSV Schuttertal. Gegen die Staffel aus der Ortenau hat die WKG in der Vorrunde mit 18:14 und sechs Einzelsiegen gewonnen. Insgesamt lief die Saison nicht gut für den Oberliga-Meister von 2023.

Zwei Siege holte der RSV gegen Schlusslicht ASV Ladenburg sowie einen Vorrundenerfolg gegen die KG Dewangen-Fachsenfeld. Das reicht in diesem Jahr nur für Rang neun aus, der mutmaßlich ebenfalls zum Abstieg führt, um Platz für die drei Oberliga-Meister zu schaffen. Zuletzt fehlte im Kader des RSV der ehemalige WKG-Freistil-Ringer Marcus Mickein, der im Vorkampf Benny Vogt (130 kg, Greco) vorzeitig mit technischer Überlegenheit von der Matte schickte.

Mit Luan Lauer (75 kg, Greco) hat der RSV einen Top-3-Ringer der Liga in seinen Reihen, der alle bisherigen 16 Kämpfe bestritt und gewann. Aus der angeordneten Bodenlage drehte Lauer die Vorrundenbegegnung gegen Simon Dürr (71 kg, Greco) zu einem knappen 11:8-Erfolg. Nun wird er vermutlich auf Daniel Baier (75 kg, Greco) treffen. Somit käme es dann bis 80 Kilogramm zum Vergleich zwischen dem langjährigen RSV-Punktegaranten Tomi Claudiu Hinoveanu mit Jonas Dürr.

Der WKG-Ringer hätte hier im Standkampf als abgekochter Mittelgewichtler einen leichten Vorteil gegenüber dem sechs Kilogramm leichteren Weltergewichtler.