Der Adelhausener Ayman Nissr (TuS-rot) zeigt in dieser Aktion einen spektakulären Griff. Foto: Daniel Kavur

Der TSV Kandern kann am Samstag in der Ringer-Oberliga entspannt den ASV Urloffen II empfangen und der RG möglicherweise Schützenhilfe leisten.

Mit dem vorzeitigen Meistertitel für den TuS Adelhausen steht der ehemalige Bundesligist bereits zwei Kampftage vor Saisonende als Aufsteiger in die Regionalliga Baden-Württemberg fest.

 

Damit verlässt der Verbandsliga-Meister von 2024 direkt wieder die Oberliga, wo es in dieser Saison gleich drei Derby-Gegner aus dem Bezirk gab. Den Abschied gibt der TuS in der kommenden Woche mit dem Heim-Vergleich gegen den TSV Kandern. Auch in der Bezirksliga hat der TuS Adelhausen II bereits den Titel sicher und könnte in der kommenden Saison in der Landesliga Südbaden starten. Von den drei Bezirksmeistern können allerdings nur zwei Teams aufsteigen. Ob es hierzu ein Relegationsturnier geben wird, ist allerdings noch nicht klar.

RG Hausen-Zell – KSV Rheinfelden

Doch zuvor treffen noch die beiden anderen Bezirksteams am Samstag aufeinander. Die RG Hausen-Zell möchte zuhause gegen den KSV Rheinfelden den Vorrundenerfolg wiederholen und versuchen, doch noch den ASV Urloffen II vom dritten Rang der Liga zu verdrängen. Für die Rheinfelder endet die Saison bereits an diesem Samstag, da die Ringer vom Hochrhein den Schlusskampf bei S. A. Gries zum Vorrundenende bereits hinter sich gebracht haben. Nach dem guten dritten Rang im Vorjahr wird der KSV voraussichtlich auf Rang fünf die Saison beenden, unabhängig vom Ausgang des Kampfes in Zell, wo im Vorkampf die beiden Reserveteams in der Bezirksliga aufeinandertreffen.

TSV Kandern – ASV Urloffen II

Für den Bronzerang der RG Hausen-Zell ist es allerdings notwendig, dass der ASV Urloffen II nochmals stolpert. Die erste Gelegenheit hierzu hat der TSV Kandern bei seinem Heimabschluss. Mit 19:13 gewann der TSV bei der Reserve des Meisters der zweiten Bundesliga Süd. Beide Mannschaften vollzogen das vergangene Wochenende mit einem Kantersieg. Während die Kanderner den Urloffener Stadtrivalen KSV Appenweier mit 25:5 besiegten, gewährte der ASV dem Absteiger Olympia Schiltigheim keinen einzigen Mattenerfolg.

KSV Appenweier – TuS Adelhausen

Als einziges Team in die Fremde fahren muss der TuS Adelhausen. Beim KSV Appenweier, am nördlichen Rand des südbadischen Verbandsgebietes, will der Meister seinen klaren 28:5-Vorrundensieg wiederholen. Während man bei anderen Vereinen mutmaßen könnte, dass nun mit dem sicheren Titel vielleicht noch die Nachwuchstalente eine Chance bekommen, ist das beim TuS keine Frage: Die komplette Saison rotierte der Kader kräftig durch und gab zahlreichen jungen Ringern die Möglichkeit, sich zu beweisen. 24 Namen weist die Statistik bisher beim TuS auf. Von den 15-jährigen Melnikov-Zwillingen Miroslav und Wladislav bis hin zu den mindestens doppelt so alten Routiniers Pascal Ruh, Felix Krafft und Michael Herzog ist es ein vielfältiger und starker Haufen motivierter Griffkünstler. Zwei Mal können sie nun nach der Pflicht noch die Kür der Saison nachlegen.