Auf- und Abstieg können sich nun mit jedem Kampftag manifestieren. Bekommt der TuS Adelhausen Schützenhilfe vom KSV Rheinfelden?
Mit den Kerzen auf dem Adventskranz nähert sich nun auch das Ende der aktuellen Oberliga-Ringersaison. Obwohl Tendenzen absehbar sind, ist noch nichts fix in der Oberliga Südbaden. Doch dies kann sich nun jeden Kampftag bereits ändern.
Ein Punktverlust von Olympia Schiltigheim II reicht nun aus, damit die Elsässer als Schlusslicht die Liga verlassen müssen. Sollten zwei südbadische Regionalligisten absteigen, wäre ein zweiter Oberligist bedroht. Dies beträfe derzeit noch vier Teams. Neben dem KSK Furtwangen, dem KSV Appenweier und S.A. Gries steht auch der TSV Kandern noch theoretisch am Rande der Liga. Allerdings mit einem bequemen Drei-Punkte-Vorsprung drei Kampftage vor Saisonende.
Der KSV Rheinfelden hat zwar als Fünfter die Klasse schon sicher, kann aber am Samstag dem TuS Adelhausen vorzeitig zum Titel verhelfen. Voraussetzung wäre hier, dass der TuS sein Duell gegen S.A. Gries gewinnt und die Rheinfelder bei ihrem Heimabschluss gegen die RG Eiche Allensbach als Sieger von der Matte gehen. Am Bodensee unterlagen die Hochrhein-Ringer ersatzgeschwächt mit 12:23. Vor Wochenfrist trat der KSV in Schiltigheim nur zu neunt mit drei Ringern der Reservemannschaft an. Hier machten sich die Defizite allerdings nicht so deutlich bemerkbar.
Den Traum von der direkten Regionalliga-Rückkehr musste die RG Hausen-Zell bereits begraben. Beim KSK Furtwangen heißt es nun, den klaren 30:6-Vorrundenerfolg zu wiederholen, um sich den dritten Tabellenrang zum Saisonende zu sichern. Bereits in der Folgewoche nach seiner Verletzung beim KSV Rheinfelden stand Furtwangens amtierender Deutscher Juniorenmeister Hadis Vehapi (98 kg Greco) wieder im Aufgebot. Ein herausfordernder Gegner für RG-Halbschwergewichtler Maximilian Mond, der im Vorkampf in Hausen auf einen Ersatz-Ringer traf.
Sollte die Luft beim TSV Kandern überraschenderweise weg sein, würde ein RG-Sieg für den Klassenerhalt helfen. Nach der ersatzgeschwächten Niederlage bei S.A. Gries soll aber der letzte Schritt aus eigener Kraft erfolgen. In der Vorrunde gewann der TSV beim KSV Appenweier mit 21:14 und könnte sich aber mit einem Heimsieg den definitiven Klassenerhalt direkt verdienen.
Dank des besseren direkten Vergleichs sowie einem Sieg mehr steht der TuS Adelhausen weiterhin auf der Pole-Position im südbadischen Oberhaus. Sollte Konkurrent Eiche Allensbach noch eine weitere Niederlage kassieren und der TuS einen der drei verbliebenen Kämpfe gewinnen, wäre der Oberliga-Titel für die Dinkelbergstaffel klar.
Nach dem Stolperer zum Rückrundenstart mit der 11:24-Niederlage in Urloffen blieben alle Gegner, bis auf die RG Eiche Allensbach, einstellig unterlegen. Dies soll zuhause nun gegen S.A Gries fortgesetzt werden. Im Elsass gewannen die Adelhausener, obwohl nur zu neunt angetreten, seinerzeit trotzdem überaus klar mit 20:12.