Der TuS Adelhausen ist vorzeitig Meister in der Ringer-Oberliga. Das wird möglich weil der KSV Rheinfelden Schützenhilfe leistet. TSV Kandern gewinnt Heimkampf haushoch.
Der Aufsteiger vom Dinkelberg besiegt S.A. Gries und profitiert vom Sieg des Kernstadtvereins gegen Verfolger Eiche Radolfzell. Der TSV Kandern feiert den Klassenerhalt.
Es wurde spät am Samstag beim KSV Rheinfelden. Denn zum heimischen Saisonabschluss kam mit Verspätung auch eine Delegation des TuS Adelhausen mit Trainer Sascha Oswald und der Vorsitzenden Tamara Kähny. Durch die Unterstützung des KSV konnte der TuS schon am Nikolaustag seine Rückkehr in die Regionalliga Baden-Württemberg feiern. Denn Rheinfelden besiegte zuhause nach spannenden zehn Kämpfen den TuS-Verfolger RG Eiche Allensbach.
KSV Rheinfelden – RG Eiche Allensbach 17:14. Nur selten kamen die Gäste richtig in Fahrt. Obwohl die Rheinfelder so manchen Punkt liegen ließen, feierten sie sechs Einzelerfolge. Selbst Trainer Fabian Wepfer (66 kg, Greco) musste nochmal ran und blieb – abgesehen von einer Unachtsamkeit zu Beginn der zweiten Runde – ungefährdet. Mit 15:4 schickte er ein Signal zur Pause an die nachfolgenden Kameraden. Hart umkämpft, aber verdient setzte Sebastian von Czenstkowski (86 kg, Freistil) dies mit einem 14:5-Erfolg fort. Georg Schmidt (80 kg, Greco) verlor zwar 4:8, zeigte aber viel Kämpferherz gegen Eiche-Routinier Artur Pinsack. Doch KSV-Schlussmann Andrius Reisch (75 kg, Freistil) sorgte final mit seinem 16:0-Erfolg für klare Verhältnisse beim letzten Rheinfelder Heimsieg in dieser Saison.
TuS Adelhausen – S.A. Gries 23:7 Dank der Schützenhilfe konnte der amtierende Verbandsliga-Meister aus Adelhausen nun eine Woche früher den Titel klarmachen. Selbst zu neunt angetreten, sorgte der TuS für klare Verhältnisse. Nach seiner Verletzungspause stand Jason Keil (75 kg, Freistil) als Schlussmann nun wieder zur Verfügung und rundete in einer Minute den Abend mit einem Überlegenheitserfolg ab.
Vom knappen 9:8-Erfolg durch Mannschaftssenior Michael Herzog (130 kg, Freistil) bis zu den Schultersiegen von Nachwuchsringer Miroslav Melnikov (66 kg, Greco) und Alexander Betz (75 kg, Greco) reichte die Bandbreite der verdienten Erfolge. Lediglich Team-Kapitän Alican Ulu (80 kg, Greco) musste eine Gewichtsklasse nach oben ausgewichen mit 6:8 knapp den Sieg seinem Gegner überlassen.
KSK Furtwangen – RG Hausen-Zell 20:16. Bedient war die RG am Samstag nach dem Kampf in Furtwangen. Knapp verloren, damit die Chance auf Platz zwei weg und – was noch schlimmer ist: die Verletzung von Weltergewichtler Theo Schmittel, der nach anderthalb Minuten aufgeben musste. Da reichten der Schultersieg von Dominik Gleichweit (66 kg, Greco) und die Überlegenheitserfolge von Patrick Käppeler (75 kg, Freistil), Igor Besleaga (80 kg, Greco) und Hojjatollah Sarivi (130 kg, Freistil) nicht mehr aus. Der KSK kam ebenfalls vier Mal zur Maximalpunktzahl und rundete den Abend mit zwei Punktsiegen ab.
TSV Kandern – KSV Appenweier 25:5. Mit den Überlegenheitssiegen von Ronaldo Tanasa (57 kg, Greco) und Felix Anselm (66 kg, Greco) sowie dem Schultersieg von Milian Zámbó (61 kg, Freistil) und dem 7:6 von Florian David (130 kg, Freistil) gingen die Töpferstädter schon mit 13:3 in die Pause. Auch im restlichen Verlauf gab es nur einen weiteren Erfolg für die Gäste. Ansonsten gewannen die Hausherren: Phil Sütterlin (86 kg, Freistil, Schultersieg), Esli Rediger (80 kg Greco, 10:1), Janis Wohlschlegel (75 kg, Greco, 11:5) und Alexander Anselm (75 kg, Freistil, 9:0) sorgten nicht nur für einen klaren Heimsieg, sondern auch den Klassenerhalt.