Jonas Schmid bekommt vom Bezirksvorsitzenden Gerd Reichle die Urkunde für die Meisterschaft in der Bezirksliga überreicht. Foto: Trik

Die Ringer des KSV Winzeln erleben 2025 viele Höhepunkte: die erste Mannschaft wird als Aufsteiger Dritter in der Oberliga. Die „Zweite“ steigt in die Landesklasse auf.

Auf eine sehr erfolgreiche Verbandsrunde 2025 kann der KSV Winzeln zurückblicken. Nach der souveränen Verbandsligameisterschaft kehrte die 1. Mannschaft des KSV nach dem freiwilligen Rückzug 2016 nach neun Jahren wieder in die württembergische Oberliga zurück.

 

KSV schwimmt sich im „Haifischbecken“ frei

Das württembergische Ringeroberhaus bezeichnete WRV Trainer Semih Bosyan bei einem Besuch eines Heimkampfes des KSV Winzeln als „Haifischbecken“ in dem es gelte, immer alles zu geben, da man sonst gleich ins Hintertreffen geraten könnte. Da man mit gemischten Gefühlen an den Start ging, war der Klassenerhalt die primäre Vorgabe. Beim Saisonauftakt wurde mit dem SC Korb ein Favorit auf die Meisterschaft in der Halle in Winzeln besiegt, und gleich danach wurde gegen Ebersbach ebenfalls gewonnen, was für das Team von Trainer Baris Diksu und Mannschaftsführer Michael Wernz gleich ein kleines Polster auf den Abstiegsplatz bedeutete.

Starker Aufsteiger wird 3.

Neben weiteren Siegen, unter anderem gegen Meister Herbrechtingen, holten die KSV-Ringer in Neckarweihingen ein nicht mehr für möglich gehaltenes Unentschieden, das wie ein Sieg gefeiert wurde.

Nur ein Punkt weniger als der Meister

Nach dem Kampf sagte Kampfrichter Josef Steidle, dass er mit dem KSV Winzeln den kommenden Meister gesehen habe. Auch die Rückrunde wurde erfolgreich gestaltet, und so wurde dank zahlreicher und lautstarker Fan-Unterstützung zuhause und auch auswärts die Saison bei 23:9 Punkten mit lediglich einem Punkt weniger als Meister Herbrechtingen auf dem sehr guten dritten Platz beendet. Einige Zeit war die KSV Staffel auch Tabellenführer der Oberliga, und bis zwei Kampftage vor Schluss bestand für den Aufsteiger sogar noch die Möglichkeit auf die Meisterschaft.

Start-Ziel-Sieg für Zweite

Zweite Mannschaft steigt auf

Einen Start-Ziel-Sieg legte die zweite Mannschaft des KSV Winzeln in der ARGE Bezirksliga hin. Das Team von Mannschaftsführer Jonas Schmid und Betreuer Ingo Schmid, die beide bei Bedarf ebenfalls im Team standen, blieb im Verlauf der Runde ungeschlagen und erzielte gegen den schärfsten Verfolger Singen einen Heimsieg und hielt den Gegner mit einem Unentschieden beim Rückkampf in Singen auf Distanz. Am Ende standen 27:1 Punkte zu Buche, was den Aufstieg in die württembergische Landesklasse bedeutet.

Leonie Wernz unbesiegt

Leonie Wernz bleibt unbesiegt

Nach dem Aufstieg in die Jugend-Bezirksliga mussten die jungen Ringer der KSV Schülermannschaft die Stärken der gegnerischen Mannschaften anerkennen, was die Rückkehr in die Bezirksklasse bedeutet. Leonie Wernz, die zum letzten Mal in der Schülermannschaft antreten durfte, gewann alle ihre Kämpfe zum Teil auch gegen stärkere „männliche“ Gegner und blieb so bei ihrer Abschlussrunde unbesiegt.

Bei der Jahresabschlussfeier betonte KSV-Vorstand Stefan Trik noch einmal, dass die Erfolge der gesamten KSV- Familie zu verdanken seien, und dass diese neben den Ringern auch viele helfende Hände möglich gemacht haben.