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Ringen "Setzen weiter auf eigene Ringer"

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In der neuen Saison will man beim AB Aichhalden wieder öfters Jubeln, dazu soll auch Lorenz Brüstle beitragen. Foto: Schleeh

Noch sind es knapp vier Monate, bis die neue Wettkampfsaison der Ringer beginnt. Die vergangene Runde ebenso lange zurück. Ruhepausen gibt es in dieser Kraftsportart nicht, trotz dass eine lange Phase dazwischen liegt. Dies trifft auch auf den AB Aichhalden zu.

Inzwischen hat man sich auf die veränderte Situation eingestellt. Neu ist, dass die auch weiterhin von Uwe Schullian und Lorenz Kopp trainierten Ringer nach vier Jahren Regionalliga nun 2019 in der Oberliga Württemberg auf die Matte gehen. "Beide haben zugesagt, dass sie als Trainerteam ein weiteres Jahr beim ABA zusammenarbeiten", bestätigt Stefan Maier, der Sportliche Leiter des AB Aichhalden. Der Abstieg war bitter. Nicht nur, dass der ABA gleich zu Beginn der Runde vom Verletzungspech verfolgt war, was sich negativ durch die gesamte Saison auswirkte. Letztlich fehlte ein Sieg, nur ein Punkt mehr, um weiterhin in der Regionalliga bleiben zu können.

Somit dauerte es einige Zeit, bis man diesen Tiefschlag verdaut hatte. Inzwischen sind die Trainingseinheiten darauf ausgerichtet, die ABA-Athleten fit für die am 7. September beginnende Saison zu bekommen. Einige der ABA-Ringer, vor allem die jüngeren, nutzen die Gelegenheiten der Meisterschaften auf Verbandsebene oder deutschen Meisterschaften, die in der ersten Jahreshälfte anstehen, um sich mit den Konkurrenten zu messen. So wie an diesem Wochenende Pius Moosmann, der bei der DM in Riegelsberg mitmischt.

Stefan Maier, der Sportliche Leiter des AB Aichhalden, kann berichten, "der Stamm der Ringer bleibt zusammen, haben alle zugesagt." Äußerst positiv wertet Maier, dass Lorenz Brüstle seine Verletzung auskuriert hat und wieder dabei ist. "Lorenz ist top motiviert, konnte schon bei deutschen Meisterschaften Erfolge feiern, holte sich souverän den Titel bei den Württembergischen Meisterschaften. Ebenso ist Michael Wilhelm wieder im Training, steht für die neue Runde zur Verfügung." Auch einer der Youngster, die sich richtig gut entwickelt haben.

Derzeit einziger Neuzugang beim AB Aichhalden ist Michael Manea, der vom ASV Schorndorf kommt. Geradezu perfekt für den ABA, da Manea nicht als Ausländer zählt. "Er ist Rumäne, aber in Deutschland geboren", erklärt der Sportliche Leiter. "Manea verstärkt uns in den oberen Gewichtsklassen im Freistil, 98kg und Schwergewicht", so Maier und fügt an: "Dass Andy Trost dann eher ins griechisch-römisch rückt." Routinier Frank Schwab werde künftig etwas kürzer treten, was private Gründe habe, nicht nur seinem Alter geschuldet sei. "Frank steht uns aber weiterhin zur Verfügung, wenn es die Situation erfordert", so Maier.

Um in den oberen Gewichtsklassen variieren zu können, hat der AB Aichhalden auch noch Pius Moosmann. "Pius hat den größten Schritt nach vorn gemacht." Nach einer langen Verletzungspause feierte Moosmann ein beeindruckendes Comeback in der Vorsaison.

"Da sieht man, was man durch konsequentes Training erreichen kann", lobt Stefan Maier das Eigengewächs des ABA, sieht er in Moosmann eine Vorbildfunktion. Weitere Neuverpflichtungen seien nicht geplant, sieht man sich beim ABA insgesamt gut aufgestellt. Sollte es die Situation erfordern, könne der AB Aichhalden immer noch auf Petru Toarca (66kg-Klasse) bauen, der für ein weiteres Jahr zugesagt habe.

Auch wenn man als Absteiger schnellstmöglich zurück in die höhere Liga möchte, zudem von den neuen Konkurrenten als Favorit auf die Meisterschaft eingestuft wird, will man sich beim AB Aichhalden nicht so weit aus dem Fenster lehnen. "Klar, wollen wir nicht im Mittelfeld landen, sondern haben das Ziel, vorne mitmischen, aber es ist kein Muss. Ob es dazu reicht, wird sich weisen", betont Stefan Maier und verweist darauf, dass im Ringen der Ausfall eines Athleten das ganze Gefüge samt den Vorsätzen über den Haufen werfen kann. Allein der Blick auf die Saison 2018 mache dies deutlich. "Für uns wäre es kein Beinbruch, wenn es nicht zum direkten Wiederaufstieg reicht. Wichtig ist für uns in erster Linie, dass wir auch weiterhin größtenteils mit eigenen Ringern die Wettkämpfe bestreiten", so Maier.

Für ihn entscheidend, "dass man die Oberliga nicht unterschätzen darf. Man weiß nie, wie sich die Vereine verstärken und sich dann doch ein ganz anderer Favorit herauskristallisiert", verweist der Sportliche Leiter des ABA auf Weilimdorf, Musberg oder Ehingen, wo sich personell einiges getan habe. "Grundsätzlich verfolgen wir das Ziel, überwiegend mit eigenen Ringern die Wettkämpfe zu bestreiten. Wie in der vergangenen Saison haben wir immer mit acht eigenen gerungen", macht Stefan Maier deutlich, dass dies in der Regionalliga keine Selbstverständlichkeit sei. So soll es auch in der Oberliga sein.

Als besonderes Highlight im Vereinsgeschehen steht das 100-jährige Jubiläum des AB Aichhalden an. Dazu gibt es am nächsten Wochenende Feierlichkeiten, die sich über vier Tage, vom 24. bis 27. Mai, erstrecken. Aus sportlicher Sicht ein besonderer Programmpunkt wird das "Schwarzwald-Pokalturnier" sein, das am Samstag, 25. Mai, in der Josef-Merz-Halle ausgetragen wird. An allen vier Tagen wird ein tolles Rahmenprogramm zu den Feierlichkeiten stattfinden.

Auch in den Sommerferien werden die ABA-Ringer keine ruhige Kugel schieben. Trainiert wird immer. Die Trainer Schullian und Kopp gestalten die Übungseinheiten so, dass neben schweißtreibenden Anforderungen auch der Spaßfaktor vorhanden sein wird, um die ABA-Athleten zu motivieren. Im August werden in einem oder möglicherweise sogar zwei Trainingslager die Weichen gestellt, um erfolgreich in die neue Saison zu starten.

Das Verletzungspech in der ABA-Ersten hatte Auswirkungen auf die "Zweite", die nach dem Abstiegs im Jahr zuvor in die Bezirksliga eigentlich um den Aufstieg mitringen sollte. "Im Endeffekt war es enttäuschend. Nach dem Abstieg aus der Landesliga hat man sich in der Bezirksliga mehr erhofft, waren wir nicht ganz zufrieden", sagt Stefan Maier und fügt an: "Mittelfristig muss es das Ziel sein, die Zweite wieder in der Landesliga zu etablieren. Ein solider Unterbau ist wichtig, auch, dass wir hier einen Schritt nach vorne machen, und der Unterschied zur ersten Mannschaft nicht zu groß ist."

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