Der Rheinfelder Sebastian von Czenstkowski (oben) bestreitet mit seiner Staffel das Heimderby gegen den TSV Kandern. Foto: Rolf Rombach

In der Ringer-Oberliga ist die RG Hausen-Zell am Doppel-Kampftag bereit für die Heimrevanche gegen den Verfolger. Das Derby in Rheinfelden lockt.

Der Stilartenwechsel sorgt in der Ringer Oberliga Südbaden dafür, dass auch die zweite Saisonhälfte nicht langweilig werden wird. Da der Feiertag auf den Samstag fällt, ist der dritte Kampf der Englischen Woche bereits am heutigen Freitag. Während die RG Hausen-Zell beide Duelle zuhause hat, muss der TuS Adelhausen doppelt auswärts ran. Abwechslung genießen dafür der TSV Kandern und der KSV Rheinfelden.

 

TuS Adelhausen

Beim ASV Urloffen II sowie dem KSK Furtwangen startet der Tabellenführer vom Dinkelberg. Mit 23:7 und 22:1 besiegte der TuS zum Saisonstart klar die beiden Teams. Bis auf die 15:15-Niederlage in Allensbach sowie den 20:12-Sieg in Gries kamen die Gegner bislang nie in den zweistelligen Punkte-Bereich. Dabei wechselte der Kader der Dinkelbergstaffel munter durch und sicherte sich auch in der Bezirksliga überzeugend den Herbstmeistertitel.

RG Hausen-Zell

Schützenhilfe kann der TuS bereits am Freitag von der RG Hausen-Zell bekommen, die gegen die RG Eiche Allensbach zuhause die Auftaktniederlage ausmerzen möchte und das Team vom Bodensee damit vom zweiten Tabellenrang verdrängen könnte. Etwas weniger Druck liegt dann am Samstag auf der Mannschaft aus dem Wiesental, wenn der ASV Urloffen II in die Stadthalle Zell kommt.

TSV Kandern

Mit 16:20 unterlag der TSV zum Saisonbeginn beim KSK Furtwangen. Die beiden Tabellennachbarn sind auch auf der Matte auf Augenhöhe, womit der Stilartenwechsel sicher Spannung versprechen wird. Ausgehend vom aktuellen Tabellenstand der Regionalliga Baden-Württemberg sollte es bei maximal einem Absteiger aus der Oberliga bleiben. Somit wäre der TSV bereits mit einem erneuten Sieg gegen Olympia Schiltigheim II dem Klassenerhalt schon sehr nahe. Daher geht es am Samstag beim KSV Rheinfelden eher um die Derby-Herausforderung als um wichtige Punkte.

KSV Rheinfelden

Mit sechs Einzelsiegen und 20:15 setzten sich die Rheinfelder bei der Heimpremiere gegen den KSV Appenweier durch. Obwohl die Ortenauer derzeit auf dem vorletzten Rang der Liga stehen, sind sie nicht zu unterschätzen. Nachteilig könnte für Rheinfelden sein, dass sie durch den vorgezogenen Kampf der Vorwoche etwas leichter einzuschätzen sein werden. Allerdings gab es zuletzt auch mehrere Variationen im Kader, was dann wiederum den Nachteil ausgleichen sollte. Zumindest hat Schwergewichtler Luillys Perez Mora bereits bewiesen, dass er als Olympia-Teilnehmer beide Stilarten beherrscht. Der Rheinfelder Anhang wird das dann beim Derby erstmals live zu sehen bekommen.