Die Ringergemeinschaft Eiche-Allensbach räumt bei den Bezirksjugendmeisterschaften im freien Stil in Hornberg ein Dutzend Meistertitel ab.
Die Kräfteverhältnisse bei den Bezirksjugendringern im freien Stil haben sich erneut verändert. Die im Vorjahr dominierende KG Baienfurt wurde auf Rang vier durchgereicht.
Bei den Titelkämpfen der Arbeitsgemeinschaft Schwarzwald-Alb-Bodensee (ARGE-SAB) in Hornberg war die neu formierte Ringergemeinschaft (RG) Eiche-Allensbach das Maß der Dinge. Sie gewann nicht nur ein Dutzend der 39 vergebenen Meistertitel, sondern mit 107 Punkten die Gesamtwertung mit großem Abstand zum AB Aichhalden (58), KSV Tennenbronn (52), KG Baienfurt (47), AV Hardt (45) und KG Wurmlingen/Tuttlingen (42).
Nachwuchs aus Tennenbronn verbessert sich deutlich
Während sich der Nachwuchs aus Tennenbronn gegenüber dem Vorjahr (Zwölfter) deutlich verbesserte, rutsche der SV Triberg (40) auf Rang acht ab. 21 Vereine schickten 243 Nachwuchsringer zwischen sechs und 15 Jahre an die Gutach. Damit wurde das Ergebnis aus dem Vorjahr (232) leicht überboten.
Mit Ausnahme der RG, die sich einen Löwenanteil sicherte, wurden die verbleibenden 27 Meistertitel an insgesamt 15 Vereine verteilt. Nur fünf Vereine gingen leer aus, holten aber mindestens eine Medaille.
Titel verteilen sich auf 15 Vereine
Jeweils drei Erste stellten der KSV Tennenbronn (Moritz Rapp, Matteo Oehl und Fabian Rapp) und der ASV Nendingen (Ener Kaya, Till Scheuring und Wladislaw Ceaban).
Acht Vereine holten jeweils zwei Goldmedaillen, darunter der AB Aichhalden, der außerdem sechs Vizemeister stellte. Manche Vorjahresmeister schafften auf Anhieb den Titelgewinn auch eine Altersklasse höher, während andere mit Podestplätzen zufrieden sein mussten. Dagegen schafften es mehrere Zweit- und Drittplatzierte des Vorjahres aufs oberste Sieger-Treppchen.
Einige unschöne Begleiterscheinungen
Während auf den vier Matten in der Hornberger Sporthalle verbissen um Siege, Punkte, Medaillen und Platzierungen gekämpft wurde, gab es manche ärgerlichen Begleiterscheinungen, die Ringer, Betreuer und Wettkampfbüro auf eine große Geduldsprobe stellten. So stoppte der Sportbetrieb für rund 45 Minuten, weil bei fünf Vereinen trotz Unterschrift der Trainer die Alters- und Gewichtsangaben nicht stimmten und nachträglich korrigiert werden mussten.
Auch die Problematik eines neuen Regelwerks hinsichtlich der Poolplatzierungen führte zu einer rund 30-minütigen Kampfpause, weil die Änderung im Computersystem manuell nicht möglich war. Leidtragende der Verzögerungen waren die Männer und Kampfrichter, die erst spät abends gegen 22.15 Uhr Feierabend hatten. Vorfälle gab es da keine.
Neue Regularien eingeführt
Der Arge-Vorstand hat als Konsequenz für die am kommenden Samstag in Sulgen stattfindenden Bezirks-Meisterschaften im griechisch-römischen Stil beschlossen, keine Änderungen mehr von Name und Gewicht der Athleten vorzunehmen, wenn die Unterschrift des Trainers geleistet wurde. Jeder falsch zugeordnete Ringer verliert dann seine Kämpfe durch Aufgabe.
Falls das neue Regelwerk bis dahin nicht im System eingepflegt ist, wird bei der Ermittlung der Poolplatzierungen nach dem bisherigen Regelwerk verfahren.