Die Ringer des KSV Vöhrenbach haben sich in einer nicht alltäglichen Aufstiegsrunde für die Landesliga qualifiziert. Das Turnier fand vor insgesamt 1000 Zuschauern in Vöhrenbach statt.
Was für eine Aufstiegsrunde in der Vöhrenbacher Sporthalle! Der KSV Vöhrenbach, die RG Weitenau-Wieslet, die RG Waldkirch-Kollnau und der RSV Schuttertal II mussten in sieben Stunden im Modus "Jeder gegen Jeden" jeweils sechs Teamkämpfe bestreiten.
Umstrittener Modus
In den letzten Duellen des Tages waren einige Aktive fast stehend k.o. Dieser Austragungsmodus war grenzwertig. Die Mannschaften, die mit einem großen Kader angetreten waren und viel durchwechseln konnten, genossen einen Vorteil.
Auch die Vöhrenbacher, die 20 Ringer nominiert hatten und sich am Ende den wichtigen dritten Platz in der Tabelle hinter der WKG Weitenau-Wieslet II und dem RSV Schuttertal II sicherten. Vierter wurde die RG Waldkirch-Kollnau.
Der Vöhrenbacher "Spielfilm"
Die Bregtäler begannen mit einem 18:18 gegen die RG Waldkirch-Kollnau. Es folgte in der Hinrunde eine 13:20-Niederlage gegen die WKG Weitenau-Wieslet II. Auch gegen den RSV Schuttertal II zogen die Vöhrenbacher mit 14:21 den Kürzeren.
Das Zwischenfazit von Vöhrenbachs Aktiventrainer Simon Günter: "Wir hatten die beiden Reserveteams von Weitenau-Wieslet und Schuttertal nicht so stark erwartet. Aber diese hatten sich personell aus ihren ersten Mannschaften sehr verstärkt."
Es ging in die Rückrunde. Die Gastgeber feierten ein vorentscheidenes und wichtiges 26:9 gegen die RG Waldkirch-Kollnau. Mit 12:25 verloren die Bregtäler dann gegen die WKG Weitenau-Wieslet und zogen auch im letzten Kampf des Tages mit 14:24 den Kürzeren gegen den RSV Schuttertal II.
Dennoch, den dritten Platz hatten die Vöhrenbacher gerettet – die Türe zur Landesliga ist nun für den KSV offen.
Das meint KSV-Trainer Simon Günter
Simon Günter lobte seine Mannschaft: "Wir hatten in dieser Saison einen tollen Teamgeist. Die Jungs waren heiß auf diese Aufstiegskämpfe und haben sich diesen Erfolg auch verdient. Wir können jetzt nun auf diesem Kader in der Landesliga weiter aufbauen."
Der Blick in die Zukunft
Simon Günter hofft insbesondere auf Verstärkungen für die mittleren Gewichtsklassen, "denn hier müssen wir noch etwas tun". Den Sprung von der Bezirksliga in die Landesliga sieht der Vöhrenbacher Coach nicht also so groß an: "Leistungsmäßig ist es nicht so ein großer Unterschied. Wir wollen uns in der Landesliga etablieren."
Wie die Vöhrenbacher Ringer ihren Aufstieg feierten: Nach einem gemeinsamen Essen am Samstagabend in der "Waldrast" ging es noch zu einem KSV-Ringer, der daheim eine Kellerbar hat. Die Vöhrenbacher Jungs hatten sich diese schönen Stunden nach einer tollen Saison verdient.