Spannung, wenn der KSV Hofstetten und KSV Tennenbronn aufeinandertreffen. Packende Einzelduelle sind garantiert.
KSV Hofstetten – KSV Tennenbronn (Samstag, 20 Uhr). Die Kinzigtal-Ringer entführten am vergangenen Wochenende bei der bisher hinter den Erwartungen zurückgebliebenen ASV 1885 Freiburg mit 19:11 beide Punkte und die Brenn-Staffel kanterte in Bestbesetzung Schlusslicht ASV Ladenburg mit 28:8 nieder.
Beide Teams halten somit Kontakt zur Spitze. Dass sie so weit vorne platziert sind, hatten Experten vor Saisonbeginn nicht auf dem Schirm. Wie schnell man jedoch vom Geheimfavoriten zum Abstiegskandidaten abstürzen kann, zeigt das Beispiel KG Dewangen/Fachsenfeld, die erst jetzt langsam in Tritt kommt.
Beste Bedingungen
Sowohl für Hofstetten als auch für Tennenbronn könnten die Bedingungen vor diesem Klassiker kaum besser sein, denn ohne Druck lässt es sich besser ringen. Während die Gastgeber eine Niederlage verschmerzen könnten, wäre Tennenbronn mit einer solchen praktisch aus dem Titelrennen. Für Hofstetten spricht, in den vergangenen fünf Begegnungen gegen die Schramberger Stadtteil-Ringer die Matte jeweils als Sieger verlassen zu haben. So auch im Hinkampf am 26. September, als sie sich in Tennenbronn mit 15:12 durchsetzten. Der letzte Tennenbronner 17:14-Sieg liegt immerhin drei Jahre zurück. Doch bekanntlich geht jede Serie einmal zu Ende.
Hofstettens Chef-Trainer Manuel Krämer erwartet ein Duell auf Augenhöhe mit spannenden Kämpfen. „Die Derbys standen in der Vergangenheit immer auf des Messers Schneide. Ich hoffe, dass der Heimvorteil uns etwas nützt und wir das nötige Quäntchen Glück wieder haben. Mit den Brenn-Brüdern steht Tennenbronn satt da“.
Enge Duelle werden erwartet
Ähnlich schätzt Tennenbronns Coach Matthias Brenn die Siegchancen ein. „Es wird wie im Vorkampf viele enge Duells geben, die hoffentlich auch mal zu unseren Gunsten ausgehen. Wir werden in den oberen Klassen mehrere Punkte abgeben, das wird eine große Hypothek für die nachfolgenden Kämpfe. Ich würde natürlich mal wieder gerne gegen Hofstetten gewinnen“. Kampfbeginn in der Gemeindehalle Hofstetten ist um 20 Uhr.
Eingestimmt auf den Regionalliga-Klassiker werden die Ringsportfans bereits um 18.30 Uhr, wenn sich die Reserveteams von Hofstetten und Tennenbronn in der Landesliga Südbaden gegenüberstehen. In der Vorrunde setzten sich die Hofstetter mit 21:14 durch und befinden sich auch diesmal in der Favoritenrolle.