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Ringen Ehrung durch den Bundestrainer

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Bundestrainer Marcel Ewald ehrte Leon Schetterer vom KSV Tennenbronn für seinen Turniersieg in Bindlach. Foto: Moosmann Foto: Schwarzwälder Bote

Das DRB-Kaderturnier in Bindlach wurde zum ersten Mal in beiden Stilarten absolviert. Alle Kaderathleten sind zur Teilnahme verpflichtet. Dementsprechend hoch war die Leistungsdichte. Vom KSV Tennenbronn waren fünf Ringer nominiert. Thomas Eckhardt musste allerdings absagen, da er sich auf einem im Vorfeld stattfindenden Vorbereitungslehrgang in Polen eine Erkältung einfing.

Leon Schetterer (60kg) war einer der Favoriten der Gewichtsklasse und bestätigte dies gegen Till Butterbach aus dem Saarland. Mit schönen Freistilaktionen gewann er sehr sicher. Der zweite Gegner Adam Leifridt aus Bayern lag nach zweieinhalb Minuten nach einer schönen Schleuder auf den Schultern.

Zur DM bahnt sich ein spannendes Duell an

Damit stand Leon im Finale gegen seinen Verbandskollegen Raphael Kinsfater aus Radolfzell. In einem sehr engen Kampf blieb der Ringer des KSV Tennenbronn bei 4:4-Punkten durch die höhere Wertung Sieger. Dieses Duell wird sicher auf den diesjährigen deutschen Meisterschaften für Spannung sorgen. Direkt nach dem Sieg wurde Leon für den Turniersieg von Bundestrainer Marcel Ewald noch auf der Matte geehrt.

Mathias Schondelmaier (71kg) war in einer qualitativ sehr starken Gewichtsklasse unterwegs. Zunächst besiegte er Moritz Singer aus Sachsen technisch überlegen, traf dann schon auf den großen Favoriten Stas David Wolf. Auch durch etwas Gewichtsnachteil blieb Mathias chancenlos gegen Wolf, der ohne Punktverlust Turniersieger wurde.

Das folgenden Duell um das kleine Finale verlor Mathias in einem sehr engen Kampf trotz guter Leistung gegen Leon Kolbe aus Brandenburg. Im Finale um Platz fünf lieferte er erneut eine disziplinierte Leistung ab und gewann nach nur eineinhalb Minuten vorzeitig.

Eduard Jung (65kg) ging nach gerade überstandener Krankheit etwas geschwächt auf die Matte und spürte dies auch im ersten Kampf gegen den späteren Dritten Gregor Eigenbrodt aus NRW. Eduard Jung unterlag nach Punkten. Danach fand er besser ins Turnier und besiegte Emil Lehmann aus Sachsen nach schönen Aktionen technisch überlegen.

Im letzten Poolkampf traf er auf den späteren Zweitplatzierten Julian Kellermann aus Württemberg. Denkbar knapp unterlag Jung in den letzten 15 Sekunden. In bester Verfassung hätte der KSV-Ringer sicher um eine Medaille mitringen können.

Julian Götz (60kg) startete famos ins Turnier und besiegte den mehrfachen deutschen Meister Albert Nakaev aus NRW mit einer Energieleistung 3:1. Im nächsten Kampf musste Julian wieder alles aufbringen, um Florian Wiesemann aus Mecklenburg-Vorpommern knapp mit 4:1 zu schlagen.

In diesem Kampf zog er sich allerdings einen Bluterguss über dem rechten Auge zu, der derart anschwoll, dass er bald das komplette Auge verschloss. Mit diesem Handicap zog Julian in den letzten Poolkampf gegen Benedikt Ganzohr aus Bayern und verlor 0:7. Da dieser wiederum Albert Nakae knapp unterlegen war traf es Julian ganz dick und aus dem greifbaren Finale wurde nur der Kampf um Platz fünf. Dazu trat Julian aufgrund seiner Augenverletzung nicht mehr an, was Platz sechs für ihn bedeutete. Albert Nakaev, den Julian im ersten Kampf besiegte, wurde Turniersieger.

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