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Ringen Edelmetall für Tennenbronn

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Sina Moosmann (links) vom KSV Tennenbronn gewann in der Frauenklasse bis 55kg die Silbermedaille. In der Juniorenklasse bis 65kg wurde David Brenn (rechts) Dritter, daneben der Goldgewinner Josh Saunders aus den USA. Fotomontage: von Gottschalck/Foto: Moosmann Foto: Schwarzwälder Bote

(am). Der Südbadische Ringerverband nominierte Sina Moosmann und David Brenn vom KSV Tennenbronn zu den "29. Flatz Austria open". Dieses Turnier, das in Wolfurt in Vorarlberg stattfand, ist ein offizielles Ranglistenturnier des Weltringerverbandes UWW.

Es wird seit Jahren von vielen Nationen weltweit mit starken Nachwuchs-Athleten bestückt, welche regelmäßig international die Farben ihrer Nation vertreten. Mit der Silbermedaille durch Sina Moosmann und Bronze durch David Brenn konnten beide Tennenbronner Juniorensportler ihre internationale Berufung mehr als rechtfertigen und der KSV Tennenbronn kann zurecht stolz auf sie sein.

Sina Moosmann ging in der Frauenklasse bis 55kg, die neben ihr noch drei Teilnehmerinnen aus Ungarn aufwies, auf die Matte. Die tennenbronnerin verlor zwar im ersten Wettkampf deutlich gegen die mehrfache EM- und WM-Medaillengewinnern Szimonetta Szeker, besiegte aber im Anschluss die ebenfalls schon mehrfach international agierende Nikolett Nagy in einem überragenden Kampf mit 1:1-Punkten. Die dritte Gegnerin, Adrienn Beres, die schon international für Rumänien aktiv war und nun ebenfalls für Ungarn startet, konnte Sina Moosmann technisch überlegen bezwingen und stand damit als Zweite auf dem Siegerpodest.

In der Juniorenklasse bis 65kg hatte KSV-Athlet David Brenn sechs Konkurrenten aus fünf Nationen. Im ersten Kampf traf er auf seinen nationalen Widersacher und DM-Finalgegner von 2017 Tim Hamann vom Team Sachsen. David feierte einen Super-Einstand und gewann technisch überlegen.

Danach folgten zwei Gegner, die als Favoriten dieser Klasse galten: Der mehrfache EM- und WM-Teilnehmer Karoly Kiss aus Ungarn und der US-Amerikaner Josh Saunders, der bei der WM 2018 den achten Rang belegte. David Brenn musste sich in beiden Kämpfen technisch überlegen geschlagen geben.

Der Ungar verlor jedoch im Halbfinale gegen den für Belgien startenden Ayoub Musaev, so dass der Kampf um Platz drei wieder die gleichen Kontrahenten David Brenn und Karoly Kiss zusammen führte. Dieser Fight war das Highlight für den Tennenbronner, denn er konnte sich nicht nur für die Poolniederlage revanchieren, sondern dem körperlich sehr starken Ungarn mit 4:3-Punkten zudem die Bronzemedaille wegschnappen.

Der vor ihm Zweitplatzierte Ayoub Musaev stand 2018 beim Finalkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft in den Reihen des KSK Neuss, kam damals gegen David Brenn zum Schultersieg. In Wolfurt musste sich Musaev dem Amerikaner Saunders im Finale selbst auf den Schultern geschlagen geben.

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