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Ringen ABA dreht nach Pause auf

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Leichtes Spiel hatte der routinierte Nika Tatuashvili vom AV Sulgen mit dem jungen Leon Liedgens, musste der ABA-Ringer sich schnell geschlagen geben. Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Der AB Aichhalden ist deutlich besser in die neue Regionalligasaison gestartet als der AV Sulgen. Er gewann das Lokalderby vor 500 Zuschauern mit 16:13-Mannschaftspunkten.

Beide Teams konnten nicht Bestbesetzung antreten und ließen jeweils eine Gewichtsklasse unbesetzt. So gab es zum Bedauern der Fans lediglich acht statt zehn Mattenduelle. Darunter litt der Klassiker gegenüber den Vorjahren und richtige Derby-Stimmung wollte erst ab dem siebten Kampf aufkommen. Das Nachbarschaftsduell war von zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten geprägt.

Bis zur Pause sah es noch nach einem klaren Sieg der Gäste aus Sulgen aus. Sie lagen nach zwei schnellen Schultersiegen von Nika Tatuashvili (gegen Leon Liedgens) und Marco Eckl (gegen Michael Wilhelm) sowie einem kampflosen Vierer von Neuzugang Tornike Aladashvili mit 12:6 vorne. Auch an dem Schwergewichtskampf zwischen Constantin Hutuleac (ABA) und Benjamin Lohrer, das der ABA-Ringer mit 7:0 gewann, konnten sich die Besucher kaum erfreuen. Außer viel Geschiebe gab es kaum Aktionen.

Kampflos strich auf ABA-Seite Radostin Shindov einen "Vierer" ein. Besser wurde es dann in der zweiten Hälfte, als die Gastgeber eine tolle Aufholjagd starteten und mit vier Siegen in fünf Kämpfen das Ruder noch herumrissen.

ABA startet nach Pause zur Aufholjagd

Roman Brüstle (ABA) geriet gegen David Schulze durch eine Passivität zunächst in Rückstand. In der zweiten Runde drehte er den Kampf mit einem "Durchdreher" in der Bodenlage und siegte mit 3:2-Punkten. Bis 71 kg ging Lorenz Brüstle (ABA) gegen Andreas Moosmann durch einen Take-Down schnell 2:0 in Führung. Im weiteren Verlauf drängte er den Sulgener in die Defensive und kam mittels Verwarnungs- und Passivitätspunkten zu einem 8:0-Punktsieg. Als danach Pius Moosmann den Sulgener Valentin Baier mehrmals in die gefährliche Lage bugsierte und schließlich schulterte, kippte die Begegnung. Proteste der Gäste, wonach der Pausengong vor dem festgestellten Schultersieg ertönte, ließ Weltkampfrichterchef Antonio Silvestri (Benningen) nicht gelten.

Auffallend war, dass Silvestri eine völlig andere Linie fuhr als tags zuvor Württembergs Kampfrichterobmann Manuel Senn (Stuttgart-Bad Cannstatt) beim Bezirksduell AV Hardt gegen SV Dürbheim. Im wohl entscheidenden Duell des Abends ließ sich ABA-Routinier Daniel Eberhardt von einem 0:2-Rückstand gegen Fabio Herzog nicht aus dem Konzept bringen.

Mit zwei Take-Downs wendete er das Blatt zum vielumjubelten 5:2-Punktsieg, wodurch die Gastgeber plötzlich 16:12 führten und das Remis bereits in der Tasche hatten. Aichhaldens Schlussringer Christian Bantle ließ dann gegen Jannik Malz nichts mehr anbrennen und konnte die 1:3-Punktniederlage hinsichtlich des sicher gestellten Mannschaftssieges gut verkraften.

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