Auf und neben den Ringermatten wurde geschwitzt, bis der AB Aichhalden den Klassenerhalt sicher hatte. Fünf Niederlagen in Folge zu Beginn der Saison in der Oberliga Württemberg sorgten für Anspannung und ließen die Sorgenfalten der ABA-Verantwortlichen immer größer werden.
Doch auch am Mattenrand wurde „geschwitzt“. Fünf Niederlagen in Folge zu Beginn der Saison in der Oberliga Württemberg sorgten für Anspannung und ließen die Sorgenfalten der ABA-Verantwortlichen immer größer werden.
Trotz der intensiven Trainingseinheiten unter dem Trio mit Daniel Eberhardt, Puis Moosmann und Lorenz Brüstle als Coaches konnten die ABA-Ringer nicht punkten. Droht womöglich ein Durchrutschen in die Verbandsliga?
Erleichterung groß
„Ja, der Start war sehr holprig, um so größer ist nun natürlich die Erleichterung, dass wir den Klassenerhalt auch sportlich gut geschafft haben“, zeigte sich Daniel Eberhardt erleichtert. „Es hat nicht nur am Umbruch innerhalb der Mannschaft gelegen, sondern dass wir schlecht gestartet sind“, betont der ABA-Trainer.
In den ersten beiden Wettkämpfen vor heimischer Kulisse gelang es den ABA-Ringern zudem nicht, ihr Potenzial abzurufen. „Wir sind da nicht gut reingekommen und haben unsere Kämpfe zum Teil auch blöd verloren. Es lag aber auch daran, dass wir unser Können nicht gezeigt haben“, blickt Eberhardt kritisch auf diese Phase zurück. Die Mannschaft konnte sich zwar steigern, „haben dann aber immer noch knapp verloren.
Wende in der Rückrunde
Die Wende ging dann einher mit dem Stilartenwechsel zur Rückrunde, darauf setzte auch Stefan Maier, der sportliche Leiter des ABA, ,sowie Vorsitzender Eduard Janesch. Mit den Siegen kehrte auch das Selbstvertrauen der Ringer zurück. „Es geht was, wir sind besser und stärker geworden, haben eine Serie hingelegt und sogar gegen den SC Korb, der Zweiter wurde, gewonnen“, erkannten die ABA-Trainer, dass die Mannschaft wieder an sich glaubt.
Starke Rückrunde
Mit 14:18-Punkten schloss der AB Aichhalden die Runde als Tabellensechster ab, war das Thema Abstieg dann doch noch in weite Ferne gerückt, nicht nur weil es mit dem SV Fellbach letztlich nur einen Absteiger gab.
Mit dem denkbar knappen 15:14-Sieg gegen den KSV Neckarweihingen zum Abschluss war das Happy End für den AB Aichhalden perfekt, auch wenn da der Klassenerhalt längst in trockenen Tücher war. „Es war aber auch wichtig, dass wir mit einem positiven Ergebnis die Saison beenden“, so Eberhardt, was die beste Voraussetzung für gute Stimmung beim anschließenden „Fest“ war.
Super Moral in der Mannschaft
Die Zuschauer honorierten die super Moral innerhalb der Mannschaft und sorgten für eine tolle Stimmung.Wie immer beim AB Aichhalden wurden auch die „Ringer des Jahres“ gewählt, zudem einige Athleten für ihre zahlreiche Einsätze geehrt. Bei der ABA-Ersten waren dies Dumitru Tulbea, der zudem erfolgreichster Ringer und Punktesammler war, Leon Liedgens und Lorenz Brüstle. Bei der ABA-Zweiten Louis Kopp, Marvin Roth und Julian Müller.
Während für die Ringer nun eine etwas ruhigere Phase beginnt, geht der Trainingsbetrieb weiter. Für einige Athleten stehen verschiedene Meisterschaften auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene an. Das Trio Lorenz Brüstle, Puis Moosmann und Daniel Eberhardt macht als Trainer des AB Aichhalden weiter.
Schon jetzt freut man sich auf die kommende Saison, da es mit dem KSV Winzeln, AV Hardt und der KG Tuttlingen/Wurmlingen zu garantiert tollen Derbys kommen wird.