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Ringen 30 Jugend-Teamswerden starten

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Das Nachwuchsringen im heimischen Bezirk befindet sich auf einem guten Weg. Foto: Lothar Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Die Vereine der Arbeitsgemeinschaft Schwarzwald-Alb-Bodensee (ARGE-SAB) machen in der Jugendarbeit (fast) alles richtig. Dies war eines der Ergebnisse der Bezirksitzung der Ringer-Jugend in Trossingen.

Positiver Trend

Der Nachwuchs startet am 19. September in drei verschiedenen Leistungsklassen mit der Rekordzahl von 30 Mannschaften in die neue Wettkampfsaison. Diese positive Nachricht verkündete Staffelleiter Martin Moosmann in Trossingen. Gegenüber dem Vorjahr (29) hat sich damit die Anzahl der Schülermannschaften noch einmal leicht erhöht, obwohl der KSV Tennenbronn nach dem Abstieg aus der südbadischen Verbandsjugendliga erstmals seit vielen Jahren nur noch eine Mannschaft ins Rennen schickt.

Neu hinzugekommen sind dafür die Reserveteams des SV Dürbheim und des ASV Nendingen. Als einziger ARGE-Verein stellt der VfK Radolfzell drei Schülermannschaften. Im Gegensatz zur Männerrunde mussten nach Auskunft von Martin Moosmann in der Jugendsaison lediglich zwei Ordnungsgelder wegen Nichtantreten ausgesprochen werden. Auch bei Schülerkämpfen, die mangels lizenzierter Kampfrichter durch Jugendleiter und Jugendbetreuer der Vereine geleitet werden mussten, habe es keinerlei Probleme gegeben.

Starke Villinger

Der KG Baienfurt und dem SV Dürbheim gratulierte Moosmann zum Meistertitel in der Bezirksliga und in der Bezirksklasse – dies jeweils ohne jeglichen Punktverlust. Der Dürbheimer Nachwuchs steigt damit erstmals in die höchste ARGE-Liga auf. Sieger der Aufbauklasse Gruppe Bodensee wurde der KSV Allensbach. In der Schwarzwaldgruppe setzte sich der AC Villingen durch. Während die Bodensee-Ringer den Aufstieg in die Bezirksklasse wagen, will Villingen auf eigenen Wunsch noch für ein Jahr in der Aufbauklasse verbleiben. Einig waren sich die Vereins-Jugendvertreter, dass in den Herbstferien keine Schülerkämpfe stattfinden sollen, um eine Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden.

Ein Antrag des KSV Tennenbronn, in der Aufbauklasse nur von den jeweiligen Trainern zusammengestellte Freundschaftskämpfe ohne Tabelle zu bestreiten, wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. Grund des Antrags war, dass dadurch ein großer Leistungsunterschied zwischen den Jugendringern vermieden werden könne und weniger Kinder aus Frust des dauernden Verlierens mit dem Ringkampfsport aufhörten.

Ein Trainerwechsel

Gerhard Broghammer, Jugendreferent des Bezirks 1 Südbaden, bedauerte, dass die KG Baienfurt nicht in die Verbandsjugendliga Südbaden aufsteigen darf. Dort würden händeringend kampfstarke Mannschaften gesucht. "Vielleicht ändert sich dies einmal", will Broghammer die Hoffnung nicht aufgeben. Seit diesem Jahr habe es im Bezirkstraining eine Änderung gegeben. Simon Rebholz (VfK Radolfzell) könne aus beruflichen Gründen das Training nicht mehr leiten. Diese Arbeit werde nun Andreas Rinderle (KSV Taisersdorf) übernehmen. An diesen Trainingseinheiten, die nun in Taisersdorf stattfänden, dürften auch Vereine aus dem Schwarzwald teilnehmen, so Broghammer.

Er hatte viel Lob für die viel geleistete Arbeit von Moosmann parat. Beide Funktionäre wurden von den Vereinsvertretern für das Jahr 2020 bestätigt.

Die Einteilung für die Schülerrunde 2020.

Bezirksliga (9 Mannschaften): AB Aichhalden, KSV Winzeln, KG Baienfurt, VfK Radolfzell II, KSV Gottmadingen, SV Dürbheim, KSK Furtwangen, AV Hardt, KG Wurmlingen/Tuttlingen.

Bezirksklasse (9): AV Sulgen, ASV Nendingen, KSV Wollmatingen, AV Hornberg, KSV Tennenbronn, SV Triberg, KSV Taisersdorf, KSV Allensbach, AB Aichhalden II.

Aufbauklasse Gruppe Bodensee (6): StTV Singen, KSV Taisersdorf II, SV Dürbheim II, ASV Nendingen II, KSV Gottmadingen II, VfK Radolfzell III.

Aufbauklasse Gruppe Schwarzwald (6): AC Villingen, KSV Vöhrenbach, KG Schwenningen/Trossingen, KSV Winzeln II, AV Hardt II, AV Sulgen II.

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