17,5 Millionen Euro sind nötig, um das Freibad grundlegend zu sanieren und damit fit für künftige Badesaisons zu machen. Foto: Cools

Rund 17,5 Millionen Euro soll die Sanierung des Oberndorfer Freibads kosten. Dafür hofft die Stadt auf eine Förderung. Ernüchternde Nachrichten gab es nun vom Bürgermeister.

Die Stadt Oberndorf hat ihr Interesse am Förderprogramm Sanierung kommunaler Sportstätten bekundet. Sollte der Antrag positiv beschieden werden, könnten bis zu 6,6 Millionen Euro an Förderung winken. Doch die Chancen scheinen schlecht zu stehen, wie der Bürgermeister andeutete.

 

Mit dem Förderprogramm, das über drei Jahre läuft, will der Bund kommunale Projekte mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung fördern, von Sportstätten bis zu Hallen- und Freibädern. Mittel in Höhe von insgesamt 333 Millionen Euro stehen dabei für die aktuelle Projektrunde zur Verfügung.

Projektkosten insgesamt 7,5 Milliarden Euro

Wie erwartet sei das Programm auf sehr große Resonanz gestoßen, berichtete Bürgermeister Matthias Winter den Stadträten. 3600 Interessensbekundungen mit einem Volumen von insgesamt sage und schreibe 7,5 Milliarden Euro seien beim Bund eingegangen. Die Konkurrenz sei also durchaus „habhaft“, meinte Winter zur Einordnung der Chancen für Oberndorf, beim Programm zum Zug zu kommen.

Eine zweite Projektrunde soll kommen. Noch unklar sei, ob Oberndorf – falls es nicht zum Zug komme – sein Interesse dann abermals bekunden müsste oder automatisch in Runde zwei dabei wäre. Klar ist: Auch bei einer zweiten Runde mit 333 Millionen Euro ist das Programm immer noch massiv überzeichnet. „So viel zur Einordnung der Chancen“, meinte Winter.

Immerhin sei aber ein Projektaufruf speziell für Bäder in Aussicht gestellt worden – und das noch im ersten Quartal. Es bleibt also spannend.