Ein Teil der Sternsinger aus Riedböhringen war bei der Eröffnung in Freiburg dabei. Sie berichten von tollen Erlebnissen und dem Wiedersehen mit einem alten Bekannten.
Die Sternsinger aus Riedböhringen waren in diesem Jahr nicht nur in ihrem eigenen Ort unterwegs. Ein Teil der Gruppe nahm kurz vor dem Jahreswechsel auch an der bundesweiten Sternsinger-Eröffnung in Freiburg teil.
Dort feierten rund 1200 Sternsingerinnen und Sternsinger aus der Erzdiözese Freiburg und zum Teil auch aus ganz Deutschland den Start der Aktion Dreikönigssingen 2026. Mit dem Zug ging es für die Sternsinger aus Riedböhringen in den Breisgau. Bereits während der Fahrt stiegen immer mehr Gruppen mit Königsgewändern im Gepäck ein.
Mit Musik sowie Interviews mit Erzbischof Stephan Burger und Martin Horn, dem Oberbürgermeister von Freiburg, startete die Eröffnung auf dem Platz der Alten Synagoge. Dort trafen die Riedböhringer auch Domkapitular Bernd Gehrke, der aus Blumberg stammt.
Anschließend nahmen die Sternsinger an verschiedenen Programmpunkten teil. Im Vorfeld hatten die Gruppen aus verschiedenen Angeboten wie einer Vorstellung im Planetarium, einer Stadtführung, einem Besuch der Freiburger Münsterbauhütte oder einem Mitmachzirkus auswählen können.
Ins Stadion des SC Freiburg
Für die Riedböhringer Gruppe ging es in das Europapark-Stadion des SC Freiburg. Bei einer interessanten Führung durch das Stadion erhielten die bunt gekleideten Könige einen Blick hinter die Kulissen. „Besonders gefallen hat mir, dass wir auch in die Reporterräume durften“, schildert Luisa Martin. Den Abschluss des Tages bildete dann ein gemeinsamer Gottesdienst mit den Sternsingerinnen und Sternsingern im Freiburger Münster, den Erzbischof Stephan Burger zelebrierte. Dabei fiel auch der offizielle Startschuss für die Aktion Dreikönigssingen 2026.
Außerdem wurde der sogenannte Staffelstern symbolisch an eine Sternsinger-Gruppe aus dem Bistum Münster weitergegeben, wo die Eröffnung der nächsten Sternsingeraktion stattfinden wird.
Größte Solidaritätsaktion
Bei der Aktion Dreikönigssingen sowie bei den Sternsingern verkleiden sich Kinder und Jugendliche als Heilige Drei Könige. So bringen sie den Weihnachtssegen in die Häuser und bitten um Spenden für wohltätige Zwecke, insbesondere für Kinder in Not. Die Sternsingeraktion gilt als die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Die diesjährige Aktion stand unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.
Nach einem gemeinsamen Essen traten die Riedböhringer Sternsinger mit vielen Eindrücken wieder die Heimreise an. „Ich finde es richtig cool, dass so ein toller Tag extra für die Sternsinger organisiert wurde“, erzählt Dana Honold.
Viele engagieren sich
Elisabeth Baschnagel, die die Gruppe nach Freiburg begleitete, ergänzt: „Es ist sehr beeindruckend zu sehen, wie viele Kinder und Jugendliche sich als Sternsinger engagieren und sich damit für andere Kinder einsetzen.“
Zurück in Riedböhringen ging es für die Sternsinger in den Aussendungsgottesdienst nach Blumberg. Am Dreikönigstag verteilten sie den Segen an vier Stationen im Ort. Im Anschluss boten die Narrenräte Punsch, Glühwein und Kesselwurst an. Die Riedböhringer Sternsinger setzten sich aus Ministranten sowie einigen Erstkommunionkindern zusammen.
Der Auftakt
Immer in anderer Diözese
Die bundesweite Sternsinger-Eröffnung ist der Startschuss für die Aktion Dreikönigssingen des Kindermissionswerks Die Sternsinger. Diese Eröffnung findet jedes Jahr in einer anderen Diözese statt. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung zum zweiten Mal seit 1991 wieder in Freiburg durchgeführt. Die nächste bundesweite Eröffnung für die Sternsingeraktion 2027 wird hingegen im Bistum Münster stattfinden. Organisiert wird der besondere Tag gemeinsam vom Kindermissionswerk, dem Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) und der jeweils gastgebenden Diözese.