Vom 17. bis zum 19. September findet in diesem Jahr der Riderman mit Start- und Zielort Bad Dürrheim statt. Foto: Sauser

Für den Riderman 2021 fällt am Freitag, 17. September, der Startschuss. Nach Angaben der Organisatoren Rik und Kai Sauser ist es eines der renommiertesten Jedermannradrennen und nicht nur die sind in der Zeit bis zum 19. September am Start.

Aufgrund von ausgefallenen Rennen sind in den Rennen drei Wertungen für die Radbundesliga der Frauen integriert, diese Sportlerinnen werden zusätzlich nach Bad Dürrheim reisen.

Im Start/Ziel-Bereich wird es dieses Jahr Veränderungen geben. Pandemiebedingt gelten die 3-G-Regelungen. Die Bewirtung übernehmen mehrere Vereine und diese Zone wird sich im Bereich des Busbahnhofs befinden. Für die Zuschauer ist, wie 2019, eine große Leinwand mit Livestream aufgestellt und es fahren drei Motorräder auf der Strecke mit, die übertragen – zusätzlich gibt es in diesem Jahr einen Helikopter, aus dem heraus ebenfalls ein Kameramann filmt – einzigartig für eine Jedermannrennen in Deutschland. Überhaupt, so erzählen Rik und Kai Sauser, seien alle Sponsoren wieder an Bord und einige neue kämen hinzu.

Neues gibt es auf der Rennstrecke. Der Vivida-BKK-Family-Cup am Sonntag wird über die Scheffel- und Karlstraße nach Hochemmingen, Tuningen, Schura, nach Tuningen zurück und über Sunthausen und Hochemmingen ins Ziel führen. Insgesamt 29,4 Kilometer auf 280 Höhenmeter, so ist die Tour einfacher zu fahren. Der Start ist am Sonntag als letzte Abteilung im Gesamtstarterfeld. Mitgefahren werden darf mit jeglichem Rad. Es gibt jedoch keine Siegerehrung, nur eine Zielwertung.

Die Strecke ist in diesem Jahr auch verändert. So geht es am Samstag nicht über die Hirschhalde auf die Ostbaar. Die Radrennfahrer werden über die Scheffel-, Schul- und Karlstraße in Richtung Hochemmingen fahren, von dort nach Tuningen und in Richtung Biesingen. Beim Kreisverkehr geht es auf die gewohnte Strecke. Die Hirschhalde bleibt in diesem Jahr frei.

Neu ist auch ein weiterer Streckabschnitt am Samstag. Dieser führt am Kirnbergsee vorbei, durch die Bräunlinger Altstadt nach Donaueschingen und über die Max-Egon-Straße auf die Karlstraße, hinunter zur Fürstenbergstraße, am Pferdekreisel gerade aus durch das Industriegebiet und die alte Bundesstraße in Richtung Zieleinfahrt.

Für den Riderman und seine Strecken, die am Samstag 121 und am Sonntag 100 Kilometer messen, muss einiges organisiert werden. So benötigt es 750 Streckenposten, dazu haben sich viele Vereine angemeldet und es müssen 20 Tonnen Material bewegt werden, darunter viele kurzfristige Abstellungen, so Rik Sauser.

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