22 Wohnungen entstehen am östlichen Ortsausgang von Burladingen. Der Rohbau steht. Das feierte die Barth Vermögensverwaltung mit Planern und Bauleuten.
Im Herzen der schwäbischen Alb ein Bauwerk erschaffen: „22 Familien finden bald in Burladingen ihr Glück, ein neues Zuhause, Stein für Stein, Stück für Stück“, rief Bauleiter Marco Gauggel in seinem Richtspruch aus der Höhe den Anwesenden zu.
Er endete mit dem Satz: „Nun Glas zerspringe hier im Grund, geweiht sei dieser Bau zur Stund!“ Woraufhin er und Waldemar Polle, Baufirma Mauz, sowie René Höbel, Geschäftsführer der Firma Höbel, ihre weingefüllten Gläser erhoben, leer tranken und sie dann unter Beifall mit Verve zu Boden pfefferten.
Zum Richtfest des am östlichen Ortsausgang von Burladingen gelegenen Barth-Gebäudes waren Planer, Bauleute, Finanzgeber und auch Bürgermeister Davide Licht erschienen.
Bis Anfang 2027 bezugsfertig
Im Entstehen sind 22 Wohnungen mit modernstem Komfort. Der Rohbau ist fertig. Anfang des Jahres 2027 sollen die Einheiten bezugsfertig sein. Das Bewerbungsverfahren für Mieter läuft ab dem kommenden April.
Wobei heute schon Anfragen vorliegen, wie es hieß. Bauherr ist die Barth Vermögensverwaltung GmbH und Co Kg, am Freitag vertreten durch den geschäftsführenden Gesellschafter Berthold Barth.
Beim anschließenden Beisammensein hielt seine Tochter Carolin Barth die Ansprache. „Wir bauen hier für Menschen, die in Burladingen leben wollen und in der Nähe arbeiten; für Menschen, die für sich oder ihre Familien ein schönes und modernes Zuhause inmitten der Natur mit Lebensqualität suchen.“
Die 22 Wohnungen verschiedener Größe, sagte sie weiter, genügen mit Barrierefreiheit, Aufzug oder Kinderspielplatz den modernsten Ansprüchen. So etwa auch durch die Photovoltaik-Anlage, welche die Heizkosten erheblich senkt. „Die Bewohnerinnen und Bewohner verbrauchen nur 40 Prozent der Energie eines vergleichbaren Baus.“
Neuer Wohnraum dringend benötigt
Bei der Planung habe man streng auf Effizienz und Nachhaltigkeit des Großprojektes geachtet. Dank sagte sie im Namen ihrer Familie der Generalunternehmung Wessner und Bauleiter Marco Gauggel.
„Sie haben mit Ihrem Team von N.E.S.T.-Bau dieses Projekt zuverlässig mit hoher Qualität vorbereitet, organisiert und im Zeitplan umgesetzt.“
Weiterer Dank ging an die Planer Franz und Rolf Mühleisen und an die Volksbank Ebingen, die bei der Finanzierung beiseite stand sowie an die Nachbarn, die durch den Bau bedingte Einschränkungen hinnahmen. Hervorgehoben wurde die ausführende Burladinger Baufirma Mauz. Sie habe eine erstklassige Arbeit geleistet.
Schließlich richtete die Rednerin das Wort an Bürgermeister Licht als Vertreter des Gemeinderates und der Stadtverwaltung. Die Kommune habe in der Genehmigungsphase wesentlich beigetragen, das Vorhaben zu verwirklichen.
Tatsächlich ist es der Stadt aufgrund der Knappheit ein dringendes Anliegen, neuen Wohnraum zu schaffen und zu ermöglichen. Selbst ist man derzeit dabei, einen Investor für das vormalige Heim- oder auch Wilhelm-Gelände in der Josengasse zu finden, damit dort ebenfalls Wohnraum entstehen kann.
Weitere Räume zu vermieten
„In ein paar Monaten sollen hier Menschen einziehen, die diesen Ort mit Leben füllen, Menschen, die sich auf einen neuen Lebensabschnitt freuen und hier bleiben wollen“, schloss Carolin Barth ihre Rede.
Nicht nur Bewerber, die eine Wohnung suchen, können sich bei der Vermögensverwaltung Barth melden. Im nebenliegenden, ehemaligen Gebäude der Spedition Barth – sie verlagerte ihren Sitz nach der Fusion mit der BMVirolle-Gruppe von Burladingen nach Hechingen – sind noch Räume und Flächen zu vermieten.
Weitere Infos
Speditionswerkstatt
Wie Berthold Barth, Geschäftsführender Gesellschafter der Vermögensverwaltung Barth, im Gespräch mit unserer Zeitung sagte, wird die derzeit noch am alten Burladinger Standort untergebrachte Speditionswerkstatt im kommenden Jahr ebenfalls nach Hechingen verlagert. Ab April 2026 steht die Fläche für gewerbliche Mieter zur Verfügung.