Workshopleiter Eric Otto-Schafranek im Aufklärungsgespräch mit den Schülern der Richard-Dorer-Schule Schönwald. Foto: Silvia Schöne

Die Initiative „Offline-Helden“ warnt Dritt- und Viertklässler der Richard-Dorer-Schule vor Gefahren, die hinter Apps wie Tiktok oder Snapchat lauern. Der Workshopleiter regte die Mädchen und Jungen zum Nachdenken an und gab ihnen hilfreiche Tipps.

Laut aktuellen Studien steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die zu viel Zeit in sozialen Medien oder beim Computerspielen verbringen. Deswegen luden Schulleiterin Silvia Schöne und die Lehrerin Annabelle Saier die Initiative „Offline-Helden“ in die Richard-Dorer-Schule in Schönwald ein.

Da sich bereits in der Grundschule die ersten kritischen Nutzungsmuster etablieren, bot die Schönwälder Grundschule nun ein Präventionsprojekt mit der Initiative an. Workshopleiter Eric Otto-Schafranek klärte die Dritt- und Viertklässler über die Gefahren von Mediensucht auf.

Als Eric Otto-Schafranek die Mädchen und Jungen fragte, welche Apps sie eigentlich nutzen, füllte sich die Schultafel schnell mit bekannten und weniger bekannten Apps.

Wertvoller Austausch

Anschließend berichtete der Workshopleiter den Schülern eindrucksvoll von den Gefahren, die Tiktok oder Snapchat mit sich bringen. Er setzte sie auch darüber in Kenntnis, was das Spielen bestimmter Games in den Kindern und Jugendlichen auslöst. Auch welche Auswirkungen das Zocken auf das Gehirn hat, erläuterte Eric Otto-Schafranek exemplarisch an einigen Fallbeispielen. Schnell wurde deutlich, dass er die jungen Schüler zum Nachdenken anregte.

Rhetorisch starke und kurzweilige Veranstaltung

Ein wertvoller Austausch über die Erfahrungen folgte, und hilfreiche Tipps für die Mädchen und Jungen zur Prävention rundeten den lehrreichen und interessanten Vormittag ab. Schulleiterin Schöne und die beiden Klassenlehrerinnen Annabelle Saier und Marion Bachmann berichteten im Anschluss, dass das Präventionsprojekt einen gehaltvollen Mehrwert brachte und aufgrund der rhetorisch starken, kurzweiligen Veranstaltung mit fachlichem Wissen eine Bereicherung für die Grundschüler war.

Ermöglicht wurde das Präventionsprojekt an der Richard-Dorer-Schule durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der Bildungseinrichtung. Schöne betonte, dass der Vorsitzende Harald Hafner sofort die Einschätzung des Lehrerkollegiums teilte, dass die Initiative „Offline Helden“ notwendige wie wertvolle Arbeitet leistet und die finanzielle Unterstützung zur Freude der Lehrkräfte problemlos zusicherte.