Fachleute rückten an, um die Nester zu entfernen. Foto: zVg/Stadt Rheinfelden

Im Stadtgebiet von Rheinfelden sind in dieser Woche drei große Nester des invasiven Insekts entdeckt und von Fachleuten entfernt worden. Die Stadtverwaltung bittet die Bevölkerung darum, derartige Funde zu melden.

Während die heimische Europäische Hornisse unter Artenschutz steht, gilt die Asiatische Hornisse als invasiver Einwanderer, dessen Ausbreitung unterbunden werden soll. Anfang dieser Woche wurden in Rheinfelden in einer gemeinsamen Aktion durch die Stadt, den Hornissenfachmann Peter Kaltenbach sowie den Vorsitzenden des Imkervereins Joachim Weber drei Nester (Sekundärnester) der Asiatischen Hornisse entfernt. Die Stadtverwaltung bittet darum, mögliche Nester zu melden, sei es über das Meldeportal des Landes www.lubw.baden-wuerttemberg.de oder per E-Mail an h.baechle@rheinfelden-baden.de.

 

Die entfernten Nester befanden sich laut Mitteilung der Rheinfelder Stadtverwaltung im Friedhofsbereich auf einer Birke und einer Buche sowie ein weiteres in einer Platane am Busbahnhof. Die Nester sind oft erst zu erkennen, wenn das Laub im Herbst von den Bäumen fällt. Mit dem Entfernen der Nester soll verhindert werden, dass viele Jungköniginnen noch ausfliegen, überwintern und im nächsten Frühjahr neue Völker und Nester aufbauen. So soll die rasche Verbreitung der invasiven Art, die Bienenvölker massiv schädigen kann, eingedämmt werden. Vor diesem Hintergrund bittet die Stadt darum, mögliche Nester zu melden.

Im Vergleich zu der heimischen und geschützten Europäischen Hornisse sind die Völker der Asiatischen Hornisse bedeutend größer. Die sogenannten Sekundärnester, die die Asiatische Hornisse im Sommer baut, können bis zu 2000 Arbeiterinnen und 500 Geschlechtstiere beherbergen.