Das Hang-Grundstück in Killer wird noch eine Weile unbebaut bleiben. Die Finanzierung weist eine Lücke auf. Foto: Rapthel-Kieser

Gebaut wird vorerst nicht, vielleicht gemietet. Die DRK-Rettungswache in Killer ist derzeit fast selbst ein Notfall. Sie krankt an einer Finanzierungslücke von rund einer halben Million Euro.

, präsentierte dem Gemeinderat viele Deatails. Er nannte Zahlen und Fakten zu Einsätzen und Lücken in der Anfahrts-Schnelligkeit im Zollernalbkreis, wie es das Gutachten vor rund drei Jahren ergeben habe.

Das hatte empfohlen, in Owingen und im Killertal noch weitere Stützpunkte zu installieren. In Owingen habe man mit einem Containerbau eine gute Lösung gefunden. Dort sei auch ein Notarzt installiert.

Kreisverband will mit eigenem Vermögen nicht in Vorleistung gehen

In Killer sollte es wenigstens ein Rettungswagen und dessen Besatzung sein.

Dieter zeigte die fertigen Baupläne für das Hanglagen-Grundstück, das hinten an die Bahnlinie stößt, die auf jeden Fall abgestützt werden muss. Er musste dann aber doch von einer Interimslösung sprechen – nämlich erst einmal zu mieten.

"Das DRK ist ein eingetragener Verein. Aber er übernimmt eine Aufgabe der öffentlichen Hand. Eine Aufgabe des Allgemeinwohls. Wir waren uns im Vorstand und im Bereichsausschuss einig darüber, dass wir nicht mit dem Vermögen des DRK-Zollernalb für den Neubau in eine Vorleistung gehen können und wollen", stellte er klar.

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Aber selbst wenn man sich einig wird, geht die Rechnerei wieder los. Denn steht der Mietstandort fest, dann müssen von diesem Punkt aus aber die Anfahrtszeiten neu berechnet und das Einverständnis der zuständigen Stellen eingeholt werden.

Für Notfälle in den Teilorten Burladingens heißt das zunächst: Unter Umständen wartet man länger auf den Rettungswagen als die geforderten maximal 15 Minuten.