Nach einem aufsehenerregenden Einsatz des Rettungsdienstes mitsamt Hubschrauber in der Schwenninger Innenstadt ist klar, dass dort eine Leiche gefunden wurde. Die Polizei nennt Details.
Ein Leichenfund am Schwenninger Busbahnhof hat am Freitagmittag gegen 11.45 Uhr zu einem großen Einsatz von Rettungsdienst und Polizei geführt.
Offenbar hatten Passanten in einem Wartehäuschen eine leblose Person aufgefunden und den Rettungsdienst verständigt. Da bei dem Mann keine Vitalzeichen festgestellt wurden, versuchten Ersthelfer, ihn zu reanimieren.
Gleichzeitig leitete die Integrierte Leitstelle einen größeren Rettungseinsatz in die Wege. Alarmiert wurden neben dem Rettungswagen und qualifizierten Ersthelfern über die App „First AED“ auch der Rettungshubschrauber Christoph 11. Die am Klinikum stationierte Crew stellte demnach die nächsten verfügbaren Kräfte.
Der Landeanflug auf die Schwenninger Innenstadt sorgte für Aufsehen: Der Pilot drehte zunächst eine kurze Schleife über den Einsatzort und setzte dann – unter den Augen von Schaulustigen – zur Landung im Mauthepark an. Von dort aus konnte der Notarzt schnellstmöglich zum Patienten gelangen.
Kriminalpolizei untersucht Leichnam
Allerdings war schnell klar: Dem Mann konnte nicht mehr geholfen werden. Dies bestätigte Polizeisprecher Daniel Brill auf Anfrage unserer Redaktion. Deshalb eilten zunächst zwei Streifenwagen und im weiteren Verlauf die Kriminalpolizei an die Einsatzstelle.
Man habe anschließend den Leichnam des 53-Jährigen untersucht, um Hinweise auf die Todesursache zu erhalten. Die Ermittlungen sind zwar noch nicht abgeschlossen, Brill schließt ein Verbrechen jedoch vorerst aus. „Es gibt keinen Anlass zu glauben, dass hier Fremdverschulden vorliegt“, so der Polizeisprecher. Die Angehörigen wurden am Nachmittag von der Polizei über den Tod des Mannes informiert.