Steffen Weiss (von links) und Stefan Schlick (beide Bergwacht Rottweil), David Wimmer und Bernd Rein (beide Bergwacht Göppingen) sowie Martin Deibler (Bergwacht Stuttgart) Foto: DRK-Bergwacht Württemberg

Wenn die Hilfe von oben kommt: Damit im Ernstfall alles klappt übt die Bergwacht den Einsatz mit dem Helikopter.

Fünf Rettungsspezialisten Helikopter (RSH) der DRK-Bergwacht Württemberg trainierten den Einsatz per Hubschrauber mit der Rettungswinde. Da solche Einsätze nicht alltäglich sind, übt die Bergwacht speziell solche Einsatzsituationen.

 

Im Hochschwarzwald

An zwei Tagen absolvierten jetzt fünf Luftretter aus Rottweil, Göppingen und Stuttgart zusammen mit Piloten, Windenoperators und Notärzten der DRF-Luftrettung beim Unterkrummenhof im Hochschwarzwald ihr jährliches Training. War der erste Tag zunächst dem Theorieteil gewidmet, folgten am zweiten Tag die Realflugtrainings.

Übung am Steilhang Foto: DRK-Bergwacht Württemberg

Weil das Zusammenspiel von Hubschrauberbesatzung und Bergwacht-Luftretter perfekt und konzentriert funktionieren muss, wenn Menschen mit der Winde aus der Luft gerettet werden müssen, wurden an diesem Tag verschiedene wirklichkeitsnahe Situationen geübt.

Die Schwerpunkte

Der möglichst schonende Abtransport aus unterschiedlichen Geländeformationen – wie etwa aus steilem, abfallendem Gelände, aus einer Felswand oder von einer Waldlichtung – sind die Schwerpunkte dieses regelmäßigen Trainings.

So werden etwa Notarzt und Luftretter im Gelände möglichst nah beim Patienten abgesetzt. Nach der medizinischen Versorgung wird dieser im sogenannten Luftrettungsbergesack sicher und geschützt verpackt und zusammen mit dem Retter per Seilwinde zurück in den Hubschrauber gezogen.

Wichtige Inhalte

Aber auch das Verhalten in und am Hubschrauber sind wichtige Übungsinhalte, denn die Rettung mit dem Hubschrauber birgt Gefahren und gilt als eine der anspruchsvollsten Einsatzszenarien bei der DRK-Bergwacht Württemberg.

Infos

432 aktive Bergwachteinsatzkräfte
gibt es derzeit bei der DRK-Bergwacht Württemberg. Elf Bergretter davon sind als als Rettungsspezialisten Helikopter ausgebildet. Sie alle sind ehrenamtlich tätig.