Der DRK-Stützpunkt in Döggingen wird aufgewertet. Drei automatische elektrische Defibrillatoren sind jetzt im Ort verteilt.
Seit einigen Wochen ist an der Garage vor dem Dögginger Rathaus ein automatischer elektrischer Defibrillator (AED) angebracht. Die Installation ermöglichte nach Angaben des DRK größtenteils die Gestalterbank mit einer Spende von rund 2000 Euro. Die Firma Baustofffachhandel Stark beteiligte sich ebenfalls an der lebensrettenden Installation, deren Montage Wolfgang Ketterer übernahm.
„Wir hoffen, dass der AED nur selten benötigt wird. Falls doch, dass er sich effektiv bedienen lässt“, freute sich DRK-Vorsitzender Christian Stark über eine weitere Bereicherung des örtlichen DRK-Stützpunkts beim Rathaus, zu dem sich neben dem Lagerraum in der Garage und dem im Carport untergestellten Einsatzfahrzeug für die Helfer vor Ort der erste öffentlich zugängliche AED in Döggingen gesellte.
Gut einsehbar
„Wir haben gezielt den gut einsehbaren und stärker frequentierten Standort der ursprünglich vorgesehenen Montage beim Geldautomaten der SB-Stelle an der Emil-Frei-Straße vorgezogen“, bemerkte Stark. Hinzu kommt, dass der Geldautomat neu in einem Container auf dem Parkplatz vor dem ehemaligen Bankgebäude untergebracht ist. „Wir haben in Döggingen nun drei baugleiche AED, wovon jener am Carport von einem frostsicheren Gehäuse vor dem Einfrieren geschützt ist. Auch die Stromversorgung ist gewährleistet.“ Stark könnte sich als Standort für einen weiteren Defibrillator den Außenbereich am SV-Vereinsheim gut vorstellen.
Platz gut gewählt
Ortsvorsteher Georg Baum freute sich über den gewählten Platz für den AED, der den DRK-Standort weiter aufwertet. Für DRK-Bereitschaftsleiter Jürgen Hildebrandt und Volksbank-Regionalleiter Baar Günther Winterhalter stellte der neue AED ebenfalls eine wichtige Ergänzung zur Ersten Hilfe dar.
Zurückgezogen hat sich die DRK-Ortsgruppe Döggingen inzwischen aus der Altkleidersammlung, die in Zukunft über die Containerstandorte in Bräunlingen möglich ist.