Jeden zweiten Samstag im Monat öffnet das Reparaturcafé in der Zimmerner Schule seine Pforten. Ab Januar gibt es auch eine Kleidertauschparty. Foto: Siegmeier

Vom Föhn bis zum Schantleschirm wird hier alles repariert. Jeden zweiten Samstag im Monat geht es in Zimmerns Schule rund.

Ein defektes Kinderradio, das einen Regenschauer nicht unbeschadet überstanden hat, ein Schallplattenspieler, defekte Lampen und ein Staubsauer sind an diesem Samstag die „Patienten“ im Reparaturcafé, das jeden zweiten Samstag im Monat in der Zimmerner Schule angeboten wird.

 

Und die zahlreichen Reparateure – jeder Spezialist in seinem Fach – sind eifrig an der Arbeit und gehen zunächst einmal auf Fehlersuche. „Es gibt viele, die kommen und wollen auch selbst reparieren“, informiert Uwe Mutschler aus dem „Expertenteam“.

Vom Föhn bis zum Schantleschirm

Repariert wird grundsätzlich mal alles – vom Föhn über Stühle, Schubladen, Skulpturen, und sogar ein Schantleschirm, der seinen Dienst versagte, kam hier auf den Tisch.

Und während im Werkraum, den die Schule samt allen Werkzeugen und Gerätschaften, den Akteuren dankenswerter Weise zur Verfügung stellt, gearbeitet wird, gibt es gleich nebenan Kaffee und Kuchen für all diejenigen, die hier auf ihre reparierten Stücke warten, oder einfach nur so zum Austausch und wegen des Kuchens vorbeikommen.

Claudia Irion sorgt im Café für das leibliche Wohl der Gäste. Und auch die Strickgruppe „Komme was Wolle“ bietet hier viele Artikel vom Topflappen bis zur Socke an. Sybille Ernst nimmt Kleidungsstücke entgegen, die repariert werden müssen, und näht auch hübsche Kinderkleider, die es ebenfalls gibt. Zehn Ehrenamtliche, davon sieben Reparateure, kümmern sich regelmäßig um das Reparaturcafé.

Kleidertauschparty für Erwachsene

Ab Januar wird das Angebot um eine Kleidertauschparty für Erwachsenenkleidung erweitert, die von Sandra Scheller organisiert wird. Der Start ist am 11. Januar. Die Kleider können um 8.45 Uhr angeliefert werden. Getauscht werden kann dann von neun bis 14 Uhr.

Mitgebracht werden können maximal fünf Teile pro Person, die in einem guten bis sehr guten Zustand sein sollten. Nicht getauschte Kleidungsstücke sollten wieder abgeholt werden. Was nicht abgeholt wird, das wird gespendet. „Auch Männer sind bei der Kleidertauschparty herzlich willkommen“, lädt Organisatorin Sandra Scheller ein.