Zwei Kleinkinder (Thilo Seibel, li., und Björn Christian Kuhn) im Dialog: eine der lustigsten Szenen aus „Bopser 9“. Foto: Renitenztheater/Sabine Haymann

Eine verrückte Stuttgarter Hausgemeinschaft, Gesellschaftssatire, schrille Charaktere und ganz viel gute Musik: Die Premiere von „Bopser 9“ im Stuttgarter Renitenztheater hat am Donnerstag richtig Spaß gemacht.

Stuttgart - Es ist alles nicht so einfach. Zum Beispiel, wenn man als Musiker in einer Wohnung wohnt, deren Tür nicht mehr richtig schließt, sodass ständig jemand hereinkommt. Eine Intensivpflegerin, eine Karrierefrau, ein Lokalpolitiker, ein scharfzüngiger Kabarettist, dessen wahre Worte keiner hören will, und ein ziemlich narzisstischer Hausbesitzer. „Bopser 9“, das neue Hausprogramm des Stuttgarter Renitenztheaters, ist ebenfalls nicht so einfach. Es wirbelt Vieles munter durcheinander: Boulevard-Komödie, Revue, Satire und Musical, Sprechtheater und Songs, Lustiges, Sentimentales, Bedenkenswertes. Der Rahmen für all das, die Geschichte einer schrillen Hausgemeinschaft, die ein Hausfest feiern möchte (wozu es nie kommt), ist wie eine Wäscheleine, an der die Szenen mit bunten Klammern befestigt sind.

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