Die Verantwortlichen (von links): Gunnar Prennig, Bereichsleiter Tiefbau bei der Stadt; Stefany Lambotte, Sachbearbeiterin für Gewässerentwicklung beim Gemeindeverwaltungsverband (GVV) und Bernd Schuler, Planer beim Tuttlinger Ingenieurbüro Kapfer. Foto: Strohmeier

Auf rund einem Kilometer, zwischen der Kläranlage und der Gemarkungsgrenze nach Geisingen, findet die Renaturierung der Kötach statt. Mit Verschwenkungen und mehreren weiteren Veränderungen entwickelt sie sich zu einem Paradies für die Tier- und Pflanzenwelt.

Bad Dürrheim-Unterbaldingen - Manche Baggerfahrer können nur schön baggern, aber das sei hier gar nicht gewünscht, erklärt Bernd Schuler vom Ingenieurbüro Kapfer, er hat die Renaturierungsmaßnahme geplant. Zusammen mit Gunnar Prennig, Bereichsleiter Tiefbau bei der Stadt Bad Dürrheim und Stefany Lambotte, Sachbearbeiterin für Gewässerentwicklung beim Gemeindeverwaltungsverband, schauen sie sich die Maßnahmen vor Ort an. Und vor allem bei Stefanie Lambotte und Bernd Schuler spürt man so etwas wie Begeisterung aufkommen, als sie sich die Planumsetzung vor Ort anschauen. Die Böschung sieht tatsächlich aus, als hätte ein Anfänger versucht, etwas auszubaggern. Doch genau so ist es gewünscht, denn so hat die Natur Angriffsfläche. "Am Anfang sieht es erschreckend aus", weiß Bernd Schuler. Rund 80 Prozent sind fertig. Ziel ist es, den Bach aufzuwerten, ein Habitat zu schaffen und ihm mehr Fließmeter zu geben, eine Erhöhung um etwa 20 bis 40 Prozent.

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