Noch nie waren so viele Teilnehmer beim Fützener Dart-Turnier dabei, das SV-Clubhaus war prall gefüllt. Der Sportverein freut sich über die Rekordbeteiligung und stellt fest: Der Wettkampf mit den kleinen Pfeilen wird immer beliebter.
Eine Rekordbeteiligung von 32 Männern und acht Frauen verzeichnete der SV Fützen bei seinem vierten Dart-Turnier. Bei der Veranstaltung herrschte eine tolle Atmosphäre, und die Spannung wuchs über Stunden hinweg. Von 17 Uhr bis nach Mitternacht waren die vier Scheiben im eigenen Vereinsheim unter Dauerbelastung und die Pfeile flogen nur so durch die Luft.
Von Anfang an herrschte bei dem Turnier eine ausgezeichnete Stimmung. Der beliebte Kneipensport erfreut sich nicht zuletzt aufgrund deutscher Beteiligung an internationalen Wettkämpfen eines immer größeren Interesses. In ganz Deutschland werden sogar immer mehr Vereinsgründungen festgestellt. Neben echter Wettkampfstimmung war im Vereinsheim der freundschaftliche Austausch bei einem Schorle oder Bier in lockerer Runde groß geschrieben.
Gute Laune an allen Ecken zu spüren
Aufgrund des großen Interesses wurde die Vorrunde bei den Männern erstmals in acht Vierergruppen gespielt. Über die KO-Runden ab dem Achtelfinale bis zum Endspiel ging es jeweils über zwei Gewinnsätze. Nach den WM-Richtlinien wurde von 501 Punkten abwärts mit dem finalen „Doppelaus“ gespielt. Bei den weiblichen Teilnehmern, den Amazonen, ging es ohne KO-Runden von 301 Punkten mit dem „Singleaus“ in die Wertung.
Im prall gefüllten SV-Clubhaus war die gute Laune an allen Ecken und Enden zu verspüren. Mittendrin war die Ortschaftsrätin Sabine Gruber. „Dabei sein ist hier alles. Ich persönlich kam nach einigen Anlaufschwierigkeiten immer besser ins Spiel“, fand sie sich schnell zurecht.
Der Titelverteidiger Lucca Scheuch aus Fützen, der in seinem Studienort Passau aktiv in einem Dartverein spielt, fand ebenfalls nur lobende Worte. „Diese Veranstaltung tut dem Dartsport für die Region gut und es freut mich immer wieder, hier dabei zu sein“, war sein Kommentar. Bei der Turnierleitung hatte der „Herr der Pfeile“, Thorsten Gregor, alles im Griff. Akribisch wurden die Spielstände digital notiert und ausgewertet.
Gregor wurde von einigen Helfern mit Tablets bei den Wertungen tatkräftig unterstützt. Es ging fast schon so zu wie bei den Profis. Unter erhöhtem Pulsschlag fieberten alle dem Finale entgegen. „Es gab viele sehr enge Spiele und es wurde um jeden Punkt gekämpft“, freute sich Turnierleiter Thorsten Gregor über das beachtliche Niveau. Auch die Amazonen zeigten beim ersten Turnier für die Frauen ihre Treffsicherheit.
Dreigespann sorgt für souveränen Service
Das Dreigespann Simon Gleichauf, Jens Günthner und Manuel Reichhart sorgte an der Theke für einen souveränen Service. Beim über siebenstündigen Turnier kam so mancher Akteur sogar ins Schwitzen. Stets zur Stelle war auch der Vorsitzenden Markus Röthenbacher, der wie immer für alle ein offenes Ohr hatte. „Wir freuen uns über das große Interesse. Nach der ausgefallenen Sommerveranstaltung wurden wir hier mit dem großen Andrang echt belohnt“, lautete sein positives Fazit.
Überraschender Sieger
Plätze
Nach spannenden Dart-Wettkämpfen gab es bei den Männern mit Sebastian Brutsche einen neuen und überraschenden Sieger. In einem hochklassigen Finale setzte er sich gegen den Turnierfavoriten Lucca Scheuch durch. Als Dritter vervollständigte Lucas Albert das Siegespodest. Bei den Frauen war die Lokalmatadorin Steffi Palka eine strahlende Siegerin. Jasmien Hewer sicherte sich den zweiten Platz. Michelle Günthner belegte den dritten Rang. Die Erstplatzierten wurden mit kleinen Geldpreisen belohnt, die aus dem Startgeld von jeweils zehn Euro finanziert wurden.