Beim Weihnachtsreiten des Reitvereins sorgt die Hausfrauen-Quadrille für den Spaßfaktor.
Das weihnachtliche Reiten im Donaueschinger Reit- und Fahrverein hat auch dieses Jahr wieder für ein unvergessliches Erlebnis gesorgt.
Mit leuchtenden Kinderaugen, dem Duft nach Glühwein und weihnachtlich geschmückten Pferden entstand im Stall in eine festlich-besinnliche Atmosphäre. „Es ist einfach schön, dass wir eine Tradition wie das Weihnachtsreiten jedes Jahr gemeinsam erleben dürfen“, betonte Vereinsvorsitzende Marion Schwäble. Für sie sei dieser Tag eine Herzensangelegenheit. Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl des Vereins stünden im Mittelpunkt.
Besonders bei der Hausfrauen-Quadrille war der Spaßfaktor hoch. Amy Kirsch, die mit ihrer vierjährigen Friesenstute Pandora an der Quadrille teilnahm, schwärmte von der Erfahrung: „Es war ein tolles Gefühl, ein Teil dieser historischen Quadrille zu sein. Obwohl Pandora noch so jung ist, hat sie es wirklich sehr, sehr gut gemacht. Die Übungsstunden waren einfach lustig und haben uns alle näher zusammengebracht.“ Für sie war es nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, die besondere Bindung zu ihrem Pferd zu vertiefen. „Es ist schön, gemeinsam mit den Pferden in die besinnliche Zeit zu starten.“
Reitlehrer beeindruckt
Auch Reitlehrer Claus Steidinger, der die Gruppe betreut hat, zeigte sich stolz: „Die Damen haben sich richtig Mühe gegeben, und die Aufführung war sehr gelungen. Besonders beeindruckend war, mit welchem Engagement alle bei der Sache waren.“ Ein weiteres Highlight des Abends war die gerittene Weihnachtsgeschichte, die von Reitschülern unterschiedlicher Erfahrungsstufen aufgeführt wurde.
Melanie Krumpl, langjähriges Vereinsmitglied, freute sich darüber, wie harmonisch die Aufführung verlief: „Die Weihnachtsgeschichte war eine echte Bereicherung, weil sie nicht nur eine neue Idee war, sondern auch zeigte, wie gut wir als Verein zusammenarbeiten.“ Für sie stand fest: „Das Miteinander, das hier entsteht, ist unbezahlbar.“ Es sei schön, zu sehen, wie die Geschichte durch die Pferde lebendig wurde. Solche Momente machten den Reitsport einzigartig.
Selena Hefner, die maßgeblich an der Planung des Programms beteiligt war, betonte ebenfalls die Bedeutung solcher Veranstaltungen: „Es ist einfach schön, Weihnachten mit Pferden zu feiern. Die Tiere sind Familienmitglieder, und es ist wichtig, dass auch die Kinder in solche Veranstaltungen eingebunden werden. Das stärkt nicht nur das Verantwortungsgefühl, sondern schafft auch unvergessliche Erlebnisse.“
Wichtiger Bestandteil
Die Jugendwarte Tamara und Sabrina Benz stimmen zu: „Das Weihnachtsreiten ist für uns ein wichtiger Bestandteil der Vereinsgeschichte. Es ist eine tolle Gelegenheit, allen Mitgliedern Danke zu sagen und gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Solche Abende stärken den Zusammenhalt und die Vereinsgemeinschaft.“
Natürlich durfte auch der Nikolaus nicht fehlen. Er besuchte das Reiten und verteilte kleine Geschenke an die Kinder, begleitet von lobenden Worten. Zum Abschluss resümierte Krumpl: „Das Weihnachtsreiten ist mehr als nur eine Veranstaltung – es ist ein Stück Vereinsgeschichte. Es erinnert uns jedes Jahr daran, was wirklich wichtig ist: Gemeinschaft, Freundschaft und die Liebe zu unseren Pferden.“
Festliche Stimmung
Die weihnachtliche Dekoration trug ebenfalls zur festlichen Stimmung bei. Der Stall war wunderschön geschmückt, und auch das Reiterstüble und die Halle erstrahlten in weihnachtlichem Glanz. „Es macht einfach Lust auf Weihnachten, wenn man in so einer Atmosphäre zusammenkommt“, sagte sie.
Auch in Zukunft wird das Weihnachtsreiten ein fester Bestandteil des Vereinskalenders bleiben. „Solche Momente machen den Reitsport aus“, fasste Schwäble zusammen. „Es ist einfach schön, Weihnachten mit den Pferden zu feiern – als eine große Familie.“
Das Programm
Neuerungen
In diesem Jahr wartete das Programm sogar mit einigen Neuerungen auf. „Wir wollten ein bisschen Abwechslung reinbringen und neue Dinge ausprobieren“, erklärte Vorsitzende Marion Schwäble voller Begeisterung. Zum ersten Mal gab es eine Hausfrauen-Quadrille, einen Geschicklichkeitsparcours für Pferd und Reiter und eine gerittene Weihnachtsgeschichte. Rund sechs Wochen wurde im Verein trainiert. Dabei kamen 15 Pferde, 20 Reitschüler und sechs Hausfrauen zum Einsatz.