Wieder zurück: Beim Fahren sausen die Gespanne am Reitturnier-Wochenende auch mitten durch die Brigach. Das ist immer ein Publikumsmagnet. Foto: Roger Müller

Nach dem Ende des Reitturniers in Donaueschingen zieht die Stadtverwaltung ein erstes positives Fazit. Für den neuen Veranstalter hagelt es Lob.

Das Reitturnier ist vorbei und mit einem neuen Veranstalter in den Jahreskalender Donaueschingens zurückgekehrt. Nach zwei wetterbedingt eher durchwachsenen Tagen sorgte tolles Wetter über das Wochenende für einen Besucherstrom. Bei der Stadtverwaltung in Form der Reitturnier Donaueschingen GmbH blickt man positiv zurück auf die Großveranstaltung: „Die Eindrücke sind noch sehr präsent. Wir sind überzeugt, mit Fug und Recht behaupten zu können, zu altem Glanz zurückgekehrt zu sein“, sagte Andreas Haller, Tourismusamtsleiter und Geschäftsführer der Reitturnier GmbH im Donaueschinger Gemeinderat.

 

Man habe einen bemerkenswerten Start geschafft, trotz Wetter-Schwierigkeiten. Die Kutschenfahrten seien wieder zurück und haben am Wochenende viele Besucher angelockt, „und am Sonntag hatten wir tolle Fernseh-Bilder aus Donaueschingen“, so Haller weiter.

Guter Eindruck war „absolut richtig“

Bei der Ausschreibung vor zweieinhalb Jahren habe es fünf Bewerber um die Ausrichtung des Reitturniers gegeben. Schnell sei klar gewesen, dass Schafhof Connects einen kompetenten und zielstrebigen Eindruck mache: „Rückblickend war das absolut richtig“, sagte Haller.

Es habe sich bewährt, dieses Jahr direkt richtig durchzustarten. Man habe sich an Investitionen beteiligt, etwa dem Dressurplatz oder der Breitband-Verlegung zur Tribüne. „Es ist der Beginn einer neuen Ära“, so Haller. Dennoch gebe es Punkte, die optimiert werden sollen. Man merke, dass seitens des Veranstalters viel kritisch hinterfragt werde: „Man spürt, da steckt der Wille einer langjährigen Kooperation dahinter.“

Erstmals habe man einen Kredit aufnehmen müssen, im nächsten Jahr gebe es aber bereits einen Rückfluss, „wir werden an den Gewinnen beteiligt“, so Haller. Die Veranstalter haben einen sehr guten Eindruck hinterlassen, „die Veränderungen sind der richtige Weg“, sagte Oberbürgermeister Erik Pauly. Es sei ein „Superturnier“ gewesen, „wenn auch am Donnerstag und Freitag etwas unterkühlt.“