Vom 29. Juli bis zum 1. August soll auf den Immenhöfen hochklassiger Reitsport zu sehen sein. Foto: Roger Müller

Auch wenn aktuell aufgrund von steigenden Inzidenzzahlen im Schwarzwald-Baar-Kreis niemand an Großveranstaltungen denkt, soll das "Fest der Pferde" auf den Immenhöfen vom 29. Juli bis 1. August ausgetragen werden. "Mit durchdachtem Hygienekonzept und der Einhaltung aller Auflagen werden wir trotz der Pandemie hoffentlich ein Fest voller sportlicher Höhepunkte erleben", so die Turniermacher.

Dass man dies kann, haben die Verantwortlichen schon 2020 bewiesen. Dieses Jahr wurde der Reitsport neben der Corona-Pandemie aber zusätzlich noch durch den Pferdeherpes-Virus gebeutelt. So waren bis Mitte April internationale Reitturniere verboten. Das Verbot wurde inzwischen aufgehoben, für Amateurveranstaltungen jedoch ist immer noch nicht klar, wann dies Reiter bei Turnieren wieder satteln dürfen.

Auf dem Reitzentrum Frese ist man zuversichtlich. Es wird akribisch an der Vorbereitung der Veranstaltung gearbeitet. Einen Showabend oder große Festivitäten wird es aber auch in diesem Sommer nicht geben. Zum einen sind diese mit großem finanziellen Aufwand verbunden – und außerdem ist aktuell nicht sicher, wie viele Besucher kommen dürfen.

Dafür geht es sportlich richtig zur Sache. Erstmals wird die Bemer Riders Tour auf dem "Fest der Pferde" Station machen. "Das ist ein toller Gewinn für das Turnier – sowie eine große Chance für die Zukunft unserer Veranstaltung", freut sich Christian Frese. Geritten wird eine Qualifikationsprüfung am Freitag – sowie das Finale am Sonntag, das gleichzeitig der Große Preis der Immenhöfe sein wird. Es geht zudem um wichtige Weltranglistenpunkte.

Seit Jahren schon Station macht die Qualifikation für das BW-Bank-Hallenchampionat. Diese bildete 2020 bei der abgespeckten Version gleichzeitig den Große Preis. Ebenfalls neu beim Fest der Pferde ist der European Youngster Cup. Hier wird den Nachwuchsreitern im Alter zwischen 16 und 25 Jahren die Chance gegeben, sich zu präsentieren. Sie bestreiten am Samstag die Einlaufprüfung, das Finale ist auf den Sonntag vor dem Großen Preis angesetzt.

Die Abendveranstaltungen werden sich dann ebenfalls auf den Sport konzentrieren. So sind am Freitag und Samstag internationale Springprüfungen unter Flutlicht angesetzt. "Das sportliche Niveau wird wohl noch nie so hoch wie in diesem Jahr sein", vermutet Christian Frese.