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Reiten Weilersbacher Derby mit besonderem Reiz

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Carina Michalczyk und ihr Accellerando waren das erfolgreichste Paar des gastgebenden Vereins RFV Schwenningen. Sie wurden beim abschließenden Höhepunkt Fünfter. Foto: Roger Müller

Das 55. Weilersbacher Derby – veranstaltet vom RFV Schwenningen in Kooperation mit dem Liederkranz Weilersbach – hat mit Christian Ochs vom RFV Ziegelhof und seinem Contango einen neuen Sieger. Titelverteidigerin Melanie Stiefvater (PST Schwarzwald-Baar) wurde Vierte.

Der diesjährige Umlauf war von kleineren Starterfeldern geprägt als in den Vorjahren. Es wurde viel analysiert und diskutiert, doch beim Veranstalter wurden die Gründe am Wochenende dafür noch nicht gefunden. Einerseits gab es zwei Tage lang perfektes Reitwetter, und auch die Stimmung beim Weilersbacher Derby ist wie bei keinem anderen kleineren Turnier in der Region ausgezeichnet. Die gut besuchte "Festmeile" feiert die Reiterpaare. Parcourschef Rainer Friedrichs vom RV Epfendorf stellt Ross und Reiter vor keine unlösbaren Aufgaben. Aber da immer mehr auf Sandböden geritten und trainiert wird, wollen einige eben nicht auf einer "Wiese" an den Start gehen. Nichts anderes ist der Parcours beim Weilersbacher Derby, aber genau dies macht den Reiz auch aus.

Jedoch gibt es immer noch Reiter, die sich gerne in die Liste der Sieger des Derbys eintragen wollen. 15 waren es am Sonntag beim Großen Preis, einem L-Springen mit Stechen. Gerade die Schlusslinie hatte es dabei in sich, die dem ein oder anderen Reiter einen Abwurf bescherte. Gerade mal zwei Paare schafften einen Nullfehlerritt. Unter ihnen Nadine Bauer und ihre Athina vom RV Tiengen. Sie kennt Weilersbach in- und auswendig, schließlich war sie lange in Neudingen bei Donaueschingen beheimatet, und ist Stammgast in Weilerbach. Aber ihr Abwurf im Stechen bedeutete für ihren Konkurrenten Christian Ochs vom RV Ziegelhof und seinen Contango, einen vorsichtigen Nuller zu reiten und somit zu gewinnen. Dies schaffte er. Der Champion konnte den Wanderpokal von Oberbürgermeister Jürgen Roth in Empfang nehmen.

Bleibt zu hoffen, dass die Schwenninger an ihrem Weilersbacher Derby festhalten und es vielleicht zukünftig mehr Turnierreiter gibt, die auch einmal auf einer "Wiese" einen Parcours reiten.

Auf vielen Koppeln ist zu beobachten, dass die Vierbeiner gerne mal auf "Äckern" galoppieren, springen und sich einfach austoben. Warum nicht auch ab und an – unter Turnierbedingungen – beispielsweise beim Weilersbacher Derby? Man wird sehen, was die Zukunft bringt.

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