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Reiten Villinger Mut und Arbeit wird belohnt

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Die Blicke bei allen Beteiligten des Villinger Dressurturnieres am kommenden Wochenende gehen positiv nach vorne. Foto: Roger Müller

Nach den jüngsten Lockerungen in der aktuellen Corona-Pandemie loteten die Verantwortlichen des RV Villingen aus, wie und in welcher Form das große Dressurturnier im Einklang mit den Hygienevorschriften doch noch ausgetragen werden könnte. Und dies klappte.

Bis vor zehn Tagen wussten die Villinger Verantwortlichen noch nicht, ob das Turnier ausgerichtet werden kann. Der RV St. Hubertus Villingen reichte beim Verband ein Hygienekonzept ein, und wartete ab. Und dies, obwohl man in einer internen Abstimmung mit gerade mal einer Ja Stimme mehr die Entscheidung zur Durchführung der Veranstaltung überhaupt erst auf den Weg gebracht hatte. "Wir haben überschlagen, wieviele Reiter pro Prüfung eigentlich auf dem Turniergelände sind, und kamen zur Schlussfolgerung, dass wir die vorgeschriebene Höchstgrenze an 100 Teilnehmern pro Prüfungstag gar nicht erreichen werden", erklärt Heinrich Haas, Pächter der Reitanlage des RV Villingen, und gleichzeitig mit dem Vorsitzenden Hubert Wetzel Hygienebeauftragter für die diesjährige Veranstaltung.

"Zusätzlich prüften wir die Corona-Verordnungen, und machten uns intensiv Gedanken darüber, wie wir diese umsetzen können", berichtet Haas weiter. Also krempelten die Villinger die Ärmel hoch und begannen, das Dressurturnier zu organisieren.

Zunächst muss gewährleistet sein, dass sich die 100 zugelassenen Besucher am Eingang zur Villinger Reitanlage ab Freitag in eine Liste eintragen, Mund und Nasenschutz vorweisen, sowie ihre Hände desinfizieren. Auch gibt es für jeden Besucher einen Bändel, damit sofort identifiziert werden kann, ob sich der Besucher auch in die Anwesenheitsliste eingetragen hat. Dafür musste der Reitverein allerdings einen externen Sicherheitsdienst engagieren. "Wir schaffen das alles sonst mit unseren eigenen Leuten nicht, zudem will man mit einem Sicherheitsdienst auch den gebührenden Respekt für die Maßnahmen unterstreichen", betonen die Turnier-Organisatoren.

Bei den Reitern selbst sehen die Gastgeber am kommenden Wochenende keine Probleme in Sachen Einhaltung der Regeln und Vorschriften.

Eine zusätzliche Herausforderung wird jedoch das Parken der Anhänger sein. Auch hier muss auf den Sicherheitsabstand natürlich geachtet werden. "Doch auch dies werden wir stemmen", ist Heinrich Haas überzeugt.

Im Gastrobereich wird der Veranstalter "sehr abgespeckt" unterwegs sein. Sobald man sich auf dem Turniergelände bewegt, ist das Tragen eines Mund- Nasenschutzes unerlässlich.

Einen kleinen Wermutstropfen müssen die Villinger jedoch hinnehmen. Es wird dieses Mal keine Siegerehrungen geben. Will heißen, dass überwiegend die Schleifenübergabe mit anschließender Ehrenrunde nicht stattfindet.

"Wir müssen schauen ob sich eventuell die Bestimmungen noch einmal ändern. Aber Stand heute werden wir eventuell nur in den S-Prüfungen eine Siegerehrung ohne Pferd mit Sicherheitsabstand durchführen", blickt Heinrich Haas voraus.

Wie sich der Villinger Traditionsverein finanziell bei diesem sicherlich nicht gewöhnlichen Dressurturnier am Ende finanziell aus der Affäre zieht, wird ebenfalls eine spannende Geschichte. Da die Sponsorenakquise normalerweise Monate vor dem Turnier stattfindet, man aber aufgrund der Pandemie erst kurzfristig entscheiden konnte, das Turnier durchzuführen, blieb diese Akquise natürlich in diesem Frühjahr aus. "Wir hoffen wenigstens auf eine Nullrunde", so Heinrich Haas, der sich dennoch freut, dass bei Veröffentlichung der Ausschreibung die großen Prüfungen in kürzester Zeit für das Dressurturnier am Wochenende ausgebucht waren.

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