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Reiten Timo Beck siegt im S*-Springen in Salzstetten

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Timo Beck siegt im S*-Springen auf der Reitanlage Brünz in Salzstetten mit seinem Paradepferd Mirabel. Foto: Maier

Einen Favoriten-Sieg gab es beim S*-Springen am Sonntagnachmittag auf der Reitanlage Brünz in Salzstetten. Timo Beck im Sattel seiner Parade-Stute "Mirabel VD Qudevelhoeve" meisterte den Parcours mit dem schnellsten Null-Fehler-Ritt und gewann den Großen Preis der Pfalzgraf Konditorei.

Seniorchef Roland Brünz überreichte dem 42-jährigen deutschen Nationenreiter und Baden-Württembergischen Meister unter Beifall die Siegtrophäe und den Geldpreis in Höhe von 1500 Euro. Der für den Pforzheimer Reitverein startende Timo Beck verdiente sich auch den Sonder-Geldpreis von Roland Brünz im Betrag von 800 Euro. LK-Beauftragter Peter Bort aus Sindelfingen zollte ihm seine Anerkennung: "Timo ist enge Wege geritten. Ganz rational. Das macht den Unterschied."

Die Gratulation der Familie Brünz fiel herzlich aus. Jetzt hat sich Timo Beck erneut als einer der besten Reiterfreunde von Gastgeber Andreas Brünz etabliert. Der Große Preis-Sieger, der in Kehl-Bodersweier eine namhafte Reitanlage betreibt, sagte am Sonntag zu seinen weiteren Perspektiven: "Dieses Jahr sind es wegen Corona Überraschungsziele. Um große sportliche Ziele wie Olympia zu erreichen, fehlen die Sponsoren. Als Nächstes möchte ich bei den großen internationalen Turnieren in Donaueschingen und Mannheim erfolgreich sein."

Eigentlich war der hochmotivierte Lokalmatador Sönke Aldinger mit einem verdammt schnellen Ritt auf seiner Stute "Marie Luise" schon auf der Siegerstraße, als ihm beim letzten Hindernis ein Flüchtigkeitsfehler unterlief. Der 24-Jährige meinte: "Der Sieg war zum Greifen nah, dann diese Kleinigkeit." Sein Ehrgeiz und Siegeswillen war bis in die Reihen der Corona bedingt wenigen Zuschauer spürbar.

Die Enttäuschung war dem Aushängeschild-Reiter des RSC Salzstetten dann ins Gesicht geschrieben. Statt einem Platz auf dem Treppchen musste er sich mit Platz 13 zufrieden geben. Wenigstens tröstete ihn etwas sein zweites Ass im S-Springen: Auf dem Rücken des Brünz-Wallachs "Zapzerap" legte er einen Null-Fehler-Ritt hin, was Rang sieben bedeutete. Zweiter wurde Benjamin Kuhn auf "Cat Choupette" vom PS-Team Bubenhofertal vor dem bulgarischen National-Team-Reiter Rossen Raytchev vom Reitverein Epfendorf.

Der mehrfache Baden-Württembergische Landesmeister und Weltcupspringer Hans-Dieter Dreher vom Reitverein Dreiländereck musste sich auf seiner Erfolgs-Stute "Berlinda 3" mit dem elften Platz und mit seinem Wallach "Perideaux" auf Rang 24 in einem 41er-Starterfeld zufrieden geben. Selbst mit seinem Paradepferd "Berlinda 3" konnte der erfolgsverwöhnte 48-jährige im Nordschwarzwald leider keinen Platz auf der Siegertreppe ergattern. "So ist der Sport", kommentierte er sein eigenes Abschneiden und das Pech von Sönke Aldinger vom RSC Salzstetten, von dem er große Stücke hält.

Doppel-Olympiasieger und Weltmeister Michael Jung aus dem benachbarten Horb-Altheim konnte in Salzstetten wegen eines wichtigen Vielseitigkeitsturniers in Luhmühlen nicht an den Start gehen. "Wenn es terminlich passt, wollen wir beim nächsten Turnier auf der Reitanlage Brünz in Salzstetten dabei sein", machte Joachim Jung, der Seniorchef der Reitanlage Jung und Vater von Michael Jung, Hoffnung. Er bekräftigte das "gute Verhältnis" zwischen den Reiter-Familien Jung und Brünz.

Rainer Friederichs aus Epfendorf, der zusammen mit Rüdiger Rau den Parcours aufbaute, bezifferte die Höhe des letzten Sprungs auf 1,45 Meter. "Unsere Kombinationen im S-Springen* mit zwölf Hindernissen waren technisch anspruchsvoll", meinte er im Gespräch mit unserer Zeitung. "Es waren gute Leute da. Davon zeugen neun Null-Fehler-Ritte und ein Null-Ritt mit einem Fehler."

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