Julia Krajewski durchquert ein Wasserhindernis. Foto: dpa

Reiten: Deutsche Vielseitigkeits-Meisterschaften in Luhmühlen. Julia Krajewski erneut deutsche Meisterin. 

Bei den Deutschen Vielseitigkeits-Meisterschaften in Luhmühlen lag Olympiasieger Michael Jung aus Horb-Altheim vor dem abschließenden Springen mit "Highlighter" auf Rang drei. Am Ende sollte es für den 36-Jährigen auf Highlighter nur der sechste Rang werden. Den Sieg holte sich die Titelverteidigerin.

Julia Krajewski aus Warendorf behauptete am Sonntag im abschließenden Springen auf ihrem Toppferd Samourai du Thot ihre knappe Führung nach der Dressur und dem Geländeritt.

Als letzte Starterin durfte sie sich keinen Zeitfehler mehr erlauben, um nicht den Titel noch an Ingrid Klimke zu verlieren. Durch die Nullrunde blieb sie vor der zweimaligen Team-Olympiasiegerin aus Münster auf der jungen Stute Asha P. Am Ende trennten die beiden Paare gerade einmal 0,1 Strafpunkte. Dritter wurde Dirk Schrade aus Heidmühlen auf Unteam de la Cense.

Das Turnier war ein Probelauf für die EM in zwei Monaten an gleicher Stelle. «Wir haben tolle Ritte gesehen, das macht mir Hoffnung für das, was hier in acht Wochen passiert», meinte Bundestrainer Hans Melzer im NDR.

Ein Unwetter hatte am Samstag zu Verschiebungen in der Geländeprüfung geführt. Trotz der Wassermassen gelang es den Organisatoren, den Reitern ein sehr gutes Geläuf zu bieten. Die Prüfungen blieben ohne schwere Stürze.

Tim Price löst seine Frau ab

In der schwierigen Fünf-Sterne-Prüfung setzte sich der Neuseeländer Tim Price durch. Auf Ascona blieb der Weltranglisten-Erste trotz Zeitfehler auch nach dem Springen vorn und trat die Nachfolge seiner Frau Jonelle Price an. Sie hatte im vergangenen Jahr in Luhmühlen ebenfalls auf der elfjährigen Stute gesiegt. Bester Deutscher war Andreas Ostholt aus Warendorf auf Corvette als Elfter.

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