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Reiten Michael Jung jetzt im Silberglanz

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Einmal mehr eine Klasseleistung mit der besten Zeit und einem fehlerlosen Ritt im Gelände zeigte Michael Jung mit fischerRocana bei der EM in Strzegom. Foto: Kulczynski

Der EM-Einzeltitel in der Vielseitigkeit ist in Deutschland geblieben, allerdings von Horb nach Münster gewandert. 2,50 Fehlerpunkte fehlten letztlich Michael Jung und fischerRoacana zur Titelverteidigung im polnischen Strzegom.

Einen neuen Titelträger gab es auch im Teamwettbewerb, auf den die deutsche Equipe ein besonderes Augenmerk gelegt hatte. Nach einem Weltrekordergebnis von 87,7 Punkten in der Dressur ließ ausgerechnet die nach einem Fabelauftritt am ersten Tag mit 24,6 Punkten deutlich führende Bettina Hoy auf Seigneur Medicott mit ihrer Aufgabe im Gelände die Hoffnungen auf den vierten Sieg in Folge platzen. Gestern ließen sich die danach führenden Britinnen mit Nullfehlerritten im Springparcours den Mannschaftsieg mit 113,9 Punkten vor Deutschland (123,6) nicht mehr nehmen.

Auch im Einzelwettbewerb blieb die Reihenfolge vom Samstag auch am Sonntag unverändert. Im Gegensatz zu etlichen Prüfungen zuvor behielt die an der Spitze liegende Ingrid Klimke mit Hale Bob in der letzten Disziplin die Nerven und bewältigte alle Hindernisse fehlerfrei und in 68,09 Sekunden auch in der vorgeschriebenen Zeit. Zuvor hatte Michael Jung mit einem ebenfalls tadellosen Ritt in 69,27 Sekunden schon Silber mit 32.80 Punkten gesichert, während die zuvor auf Platz liegende Schwedin Sara Algotsson-Ostholt mit Reality durch zwölf Strafpunkte von Platz drei noch auf Position neun zurückfiel (47,00 Punkte). Bronze sicherte sich mit 35,50 Punkten die Britin Nicola Wilson auf Bulana.

Die EM-Dritte war am Vortag auf einem kniffligen Parcours mit insgesamt 14 Ausfällen auch eine von nur vier Teilnehmern gewesen, die innerhalb der vorgeschriebenen Zeit von genau 10 Minuten die Geländeprüfung bewältigt hatte. Schnellster dieses Quartetts war in 9:45 Minuten Michael Jung, der mit einem bravourösen Ritt und voll konzentriert die Wendigkeit seiner Stute voll ausspielen konnte. Nur an den Grabensprüngen zögerte fischerRocana etwas vor dem Absprung, flog ansonsten kraftvoll über alle Hindernisse.

Unter Druck hatte zuvor auch Ingrid Klimke gestanden, nachdem zuvor Bettina Hoy nach einer Verweigerung und einem Sturz am zehnten Hindernis ausgeschieden war. Zudem hatte sich als erste Teamreiterin Julia Krajewski mit Samourai an einem Hindernis 23,6 Strafpunkte eingehandelt und damit die Prophezeiung von Joachim Jung ("an vier oder fünf Hindernissen kann man hier schnell einmal vorbei laufen") in die Realität umgesetzt. Durch den Ausfall von Bettina Hoy kamen ihre Punkte im Gelände in die Mannschaftswertung, in der Großbritannien nach Tag zwei die Führung übernehmen konnte. Nur Oliver Townend handelte sich Punkte im Gelände ein und zog seinen Colley SRS gestern vor der letzten Prüfung zurück.Die britrischen Amazonen Nicola Wilson, Gemma Tattersall und Kristina Cook kamen ohne Hindernisfehler ins Ziel.

Unangefochten Platz eins der Einzelwertung belegte nach ihrem fehlerlosen Geländeritt in 9:52 Minuten mit 30,30 Punkten die strahlende Siegerin Ingrid Klimke.Als dritte deutsche Teamreiterin kam die Warendorferin Julia Krajewski nach einem fehlerlosen Springen noch auf Endplatz 18 (59,90 Punkte).

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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