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Reiten Lokalmatador Peter Hertkorn liefert

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Peter Hertkorn fühlt sich seit jeher wohl auf dem Außenparcours des Hirschhofs. Foto: Wagner

So schnell kann’s gehen: Jede Menge Tipps wurden abgegeben, wer zum Auftakt des dreitägigen Turniers vom RV Nordstetten den ersten Preis beim Hans Nagel-Gedächtnisspringen abräumen würde –­ am Ende machte es kein geringerer als der vereinseigene Lokalmatador Peter Hertkorn.

Natürlich absolvierte er den Parcours am frühen Freitagabend nicht allein. Er hatte es schon auch Canturia zu verdanken, dass das Duo am Ende die Nase vorn hatte. Nach einer Gesamtzeit von 57.82 Sekunden stoppte die Uhr. Hofbetreiber Stefan Hirsch hatte ja bereits im Vorfeld insgeheim seinem Reiterfreund aus Mühringen die Favoritenrolle zugeschoben – und der lieferte.

Dabei musste er sich aber gegen namhafte Konkurrenz zur Wehr setzen. Mit auf dem Zettel hatten dabei natürlich viele den Vorjahressieger und Stallkollegen Mohamad Mogheet Alshehab, doch der konnte auf "Cuddy" nicht wirklich ins Geschehen eingreifen. Hinter Hertkorn reihte sich stattdessen eine Österreicherin ein: Monika Niederländer, die für den RV Böhlingen sattelt, kam zwölf Zehntel hinter Hertkorn auf Champs Elysee durchs Ziel.

Halbe Stunde Stromausfall

Angefangen hatte der Freitag für die Verantwortlichen gegen zehn Uhr am Morgen mit einem kleinen Schock – vom Stromausfall in und rund um Horb blieb man auch auf dem Hirschhof nicht verschont. "Nennen wir es eher einen kleinen Zwischenfall. Da kam dann mal für eine Weile keine Durchsage und wir waren natürlich etwas nervös", sagt die Pressewartin des RV Nordstetten, Amelie Jänke. Das kleine Malheur war aber bereits nach einer halben Stunde behoben und die Reiter gaben in ihren jeweiligen Prüfungen Vollgas – das dürfte auch den optimalen Bedingungen vor Ort geschuldet gewesen sein. Neben idealen Temperaturen fanden die Teilnehmer einen bestens vorbereiteten Parcours vor, natürlich gestellt unter Mithilfe des erfahrenen Parcoursbauers und des hofeigenen Reitlehrers Rainer Friederichs.

Der dürfte sich mitunter gefreut haben, dass vor allem die Lokalmatadore am Eröffnungstag gleich mal Duftmarken setzten. Da legte Hofbetreiber Stefan Hirsch – der, wie zu hören war, dieses Jahr mit gleich mehreren guten Pferden aus dem Stall versorgt ist und mitmischen möchte – auf Elenor in der Springprüfung der Klasse L einen fehlerfreien Ritt hin und kam nur eine halbe Sekunde hinter Eva Vejmelka durchs Ziel. Letztere sattelt übrigens für den RC Heiligebronn die Pferde, gewann gleich zwei Wettbewerbe, einmal mit Sambarai und auch auf Poonam. Den dritten Platz in der ersten Abteilung der Springpferdeprüfung Kl. A** machte Verena Schieler vom RFV Pfalzgrafenweiler auf Crisscross. Unter die ersten zehn schafften es aber auch Springreiter-Asse wie Verena Schieler vom RFV Pfalzgrafenweiler, sie siegte auf "Lausbub", oder Miriam Hofmann vom RV Nordstetten-Horb, sie ritt in der Springprüfung Klasse L auf Chacachaca Boomboom zu Platz sechs, Jessica Wirth vom RC Heiligenbronn kam auf Bella Soleil als Neunte durchs Ziel.

Voller Turnierkalender

Auch am Samstag wird der Turnierkalender pickepackevoll sein. Auf Seiten der Veranstalter kann man sich über immer mehr Nennanfragen jedenfalls nicht beschweren. "Das sind einige 100 mehr als vergangenes Jahr", sagt Jänke. Los geht es bereits ab 8 Uhr mit der Dressurreiterprüfung Kl. A. Nach drei weiteren Springprüfungen zwischen 10 Uhr und 13.30 Uhr freuen sich ab 15 Uhr rund 60 Nennungen auf die begehrte Stilspringprüfung Kl. A*, den Michael Jung Jugendförderpreis der Stadt Horb mit anschließender Siegerehrung. um 17.30 Uhr geht dann noch ein Punktespringprüfung der Klasse S* über die Bühne, bevor am Sonntag der dritte und bereits schon wieder letzte Turniertag eingeläutet wird.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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