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Reiten CHI: WM-Generalprobe von Format

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Kennt das Turnier seit Kindheitstagen und will um den Sieg im Großen Preis mitreiten: der Schweizer Martin Fuchs. Foto: Eibner

Die Zelte und Tribünen stehen, der Geländeparcours für die Vielseitigkeitsprüfung ist aufgebaut und der Dressurplatz vorbereitet. Es ist angerichtet für den 62. CHI Donaueschingen, der von Donnerstag bis Sonntag steigt.

Der Donaueschinger Schlosspark ist bereit – die Bodenverhältnisse sind gut, das Wetter soll mitspielen, und die Meldeliste verspricht hochklassigen Reitsport. Und doch hat ein Schicksalsschlag alle an der Organisation des internationalen S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturniers Beteiligten vor zwei Wochen hart getroffen: Parcoursbauer Gerd Haiber war auf dem Weg nach Donaueschingen tödlich verunglückt. "Wir mussten das erst einmal alle persönlich verarbeiten", berichtet Kaspar Funke, der das Turnier zum 13. Mal organisiert, sichtlich ergriffen. "Und im zweiten Moment mussten wir schnell für Ersatz sorgen. Den haben wir in Rüdiger Rau, einem langjährigen Freund und Weggefährten von Gerd Haiber, gefunden."

Gemeinsam mit der ehemaligen Vielseitigkeitsreiterin Claudia Kirchfeld-Pauly hat er sich kurzfristig um den Streckenbau gekümmert, damit Pferd und Reiter von Weltklasseformat – wie Michael Jung aus Horb-Altheim und die amtierende Europameisterin Ingrid Klimke – am Donnerstagabend im Parcours für einen ersten Höhepunkt sorgen können. Seinen Favoriten hat Rau bereits verkündet: "Ingrid Klimke kommt mit einem erfahrenen Pferd", sagt er. "Deshalb sehe ich sie noch einen Tick weiter vorne als Michael Jung, der wohl mit einem jungen Pferd an den Start gehen wird."

Im Großen Preis werden am Sonntag wohl mehr als eine Handvoll Springreiter um den Sieg streiten – zumindest vermutet das der Schweizer Spitzen-Reiter Martin Fuchs, der sich in den vergangenen Jahren in der Elite etabliert hat. "Die Weltspitze ist extrem breit geworden", betont er. "Wenn ich aber fünf Reiter aussuchen müsste, dann sehe ich Felix Hassmann, meine Teamkollegen Steve Guerdat und Werner Muff sowie Titelverteidiger Hans-Dieter Dreher ganz vorne. Und ich hoffe – auch wenn ich mit Nachwuchs-Pferden an den Start gehen werde –, dass ich um die Top-Plätze mitkämpfe."

Für die Gespannfahrer wurde in den vergangenen Monaten besonders gearbeitet, um ihnen bei der diesjährigen deutschen Meisterschaft und mit Blick auf die Europameisterschaft 2019 in Donaueschingen optimale Bedingungen zu bieten. Rudolf Temporini, Sportlicher Leiter des Fahrens, tippt auf einen Sieg von Georg von Stein oder vom Ungarn József Dobrovnitz.

Das Tüpfelchen auf dem i ist in diesem Jahr die Dressur. Isabell Werth, die erfolgreichste Reiterin aller Zeiten, wird mit ihrer Top-Stute Weihegold ins Dressurviereck gehen. Und auch für Reiterinnen wie Jessica von Bredow-Werndl, Dorothee Schneider, Nadine Capellmann oder Kristina Bröring-Sprehe geht es darum, die Bühne des CHI zu nutzen. "Auch Bundestrainerin Monica Theodorescu hat ihr Kommen angekündigt", erklärt Kaspar Funke. Es ist eine Art Sichtung – denn "mit Blick auf die anstehenden Weltreiterspiele im September werden sie sicherlich WM-orientiert reiten", meint Funke.

Einem hochkarätigen Turnier – so viel steht schon vor dem offiziellen Startschuss am Donnerstag fest – steht also nichts im Wege.

Ihre Redaktion vor Ort Donaueschingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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